Es bleibt dabei: Der FC Augsburg spielt gefällig mit, zeigt sich aber in der Offensive viel zu harmlos. Heute reichte der TSG Hoffenheim ein Treffer, um dem FCA die dritte Saisonniederlage zuzufügen. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Jeffrey Gouweleeuw: „Wir wollten hoch anlaufen und früh attackieren. In der ersten Halbzeit hatte Hoffenheim nicht viele Torchancen und wir waren gut drin im Spiel. Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden, wir haben in der Offensive einen Einwurf und Hoffenheim macht mit dem Konter das Tor. Wir haben in der Folge versucht, uns vorne Chancen zu erzwingen, haben uns im letzten Drittel aber schwergetan. Riesenkompliment an unsere Fans, es waren viele mit dabei und das haben wir auf dem Platz gespürt. Deshalb haben wir bis zur letzten Minute gekämpft, was die Fans auch zu schätzen wussten. Im nächsten Heimspiel wollen wir unbedingt gewinnen.“

Elvis Rexhbecaj: „Das Ergebnis ist natürlich sehr bitter für uns. Wir sind gut reingekommen, waren allerdings in unseren Aktionen nicht zwingend genug. Wir wollten schnell vor das Tor kommen, hätten aber die Bälle noch klarer und sauberer spielen müssen, um uns hundertprozentige Chancen zu erarbeiten. Vor dem Gegentor hätten wir konsequenter die Zweikämpfe führen müssen. Hoffenheim ist aber auch eine gute Mannschaft, gegen die man nicht alles verteidigen kann.“

Maximilian Bauer: „Die Niederlage fühlt sich nicht gut an. In der ersten Halbzeit haben wir bei den zweiten Bällen etwas geschlafen, die letzte Entschlossenheit hat gefehlt. Die zweite Hälfte war dann ausgeglichen, mit etwas Glück und Überzeugung wäre ein Unentschieden möglich gewesen. Wir stehen aber erst am Anfang, haben einen neuen Trainer und einige neue Spieler. Wir wissen, was wir können, und arbeiten jede Woche daran. Jetzt gilt es, das auch auf den Platz zu bringen.“

Enrico Maaßen: „Es war ein enges Spiel mit ausgeglichenen Statistikwerten. Die Chancenqualität von Hoffenheim war höher und deswegen ist der Sieg auch in Ordnung. Wir hatten viele gute Ansätze, aber beim Spiel ins letzte Drittel hatten wir zu einfache Ballverluste. Darüber hinaus haben wir unsere Angriffe nicht gut abgesichert und sind so immer wieder in Konter gelaufen. Das müssen wir mit Entschlossenheit und Konsequenz besser machen. Wir werden dranbleiben, sehen Fortschritte und werden in den nächsten Wochen weitere Fortschritte machen und Spiele gewinnen.“

André Breitenreiter: „Es war in meinen Augen ein hochverdienter Sieg und das erwartet schwere Spiel – ein Mentalitätsspiel, weil wir wissen, was Augsburg auszeichnet. Es gilt sich in Eins-gegen-Eins-Situationen durchzusetzen und die Zweikämpfe zu gewinnen. Wir haben keine Großchancen zugelassen außer einem Eckball, der durch unseren Strafraum segelt. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das 2:0 machen, um den Sieg abzusichern.“