„Wir wollen weiterkommen“ | Der FC Augsburg muss heute im DFB-Pokal in Greifswald ran

Oberliga gegen Bundesliga, Greifswalder FC gegen FC Augsburg. Für den FCA steht im DFB-Pokal das erste Pflichtspiel der Saison an. Eine Blamage muss in jedem Fall vermieden werden.

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Markus Weinzierl geht nach einer ordentlichen Vorbereitung zuversichtlich in das Pokalspiel | Archivfoto: Krieger

Der FC Augsburg hatte in der Vorbereitung unter Beweis gestellt, dass er sich in einer guten Frühform befindet. Gegen des aserbaidschanischen Topclub Qarabağ (2:2), den Champions League-Teilnehmer Paris Saint German (1:2) und gegen Cagliari Calcio aus der italienischen Serie A (3:1) hatte es gute Spiele und Ergebnisse gegeben. Die Testphase ist nun aber beendet, mit der ersten Runde im DFB-Pokal geht es für die Schwaben in die Pflichtspiele (15:30 Uhr). Beim ambitionierten Oberligisten Greifswalder FC wäre alles andere als ein Sieg eine Blamage. Es wäre nicht das erste Mal, dass Augsburg früh gegen unterklassige Teams scheitert. Vor zwei Jahren beispielsweise waren die Pokalträume nach einer 1:2-Pleite in Verl bereits nach einer Partie beendet. Augsburgs Trainer Weinzierl warnt deshalb: „Im DFB-Pokal ist schon alles passiert, deswegen sind wir hoch konzentriert. Wir werden uns auf die Gegebenheiten einstimmen und das Spiel zu 100 Prozent ernstnehmen.“

In der letzten Spielzeit war es zumindest eine Runde weitergegangen. Nach einem 7:0 gegen Celle war gegen den späteren Finalisten RB Leipzig Endstation. In dieser Saison darf es gerne etwas weiter gehen. „Die Erwartungen sind klar, wir wollen weiterkommen“, so Weinzierl. Auch wenn der Coach gestern noch die Wichtigkeit von Olympiateilnehmer Marco Richter betonte, wird man wohl auf ihn verzichten müssen. Der Offensivspieler steht vor einem Wechsel zu Ligakonkurrent Hertha BSC (wir berichteten).

Das Volksstadion in Greifswald ist mit 4.000 Zuschauern so gut wie ausverkauft, die Pokalatmosphäre ist wohl garantiert.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Framberger, Uduokhai, Winther, Pedersen – Moravek, Dorsch – Hahn, Jensen – Niederlechner, Finnbogason