Der FC Augsburg und der DFB-Pokal, wahrlich keine Liebesbeziehung. Auch in der Saison 2022/23 werden beide aber wieder einen Anlauf zueinander nehmen. Am Sonntagabend wird das erste „Date“ ausgelost.

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Ort der Sehnsucht: Das Olympiastadion Berlin

Mit dem FC Augsburg und dem DFB-Pokal ist es wie mit so mancher Liebesbeziehung. Am Anfang der Romanze stehen Bauchkribbeln und die Hoffnung auf das große Finale. Am Ende bleibt zumeist Enttäuschung und die Hoffnung darauf, dass das Happy End bestimmt noch kommen wird. Einmal stand man bereits kurz vor der großen Party in Berlin, bevor Werder Bremen die Träume von der magischen Nacht zerplatzen ließ. Zwölf Jahre ist dies inzwischen her, die Erinnerung ist längst verblasst.

Es wird Zeit für neue Schmetterlinge im Bauch, die dieser spannende Wettbewerb immer wieder erzeugen kann. In den letzten drei Jahren war er für die Schwaben allerdings nicht mehr als ein kurzer Flirt, gegen Verl (1. Runde), Leipzig und Bochum (2. Runde) war jeweils früh Schluss. Ab heute Abend wird klar sein, mit wem sich die Rot-grün-weißen Ende Juli/Anfang August für einen erneuten Anlauf treffen werden. Wird es eine Begegnung mit einem alten Bekannten, dem Club aus der Nachbarschaft (Illertissen) oder doch ein Blinddate mit einem Team, wie etwa dem FC Teutonia 05 Ottensen aus Hamburg oder dem 1. FC Kaan-Marienborn (Oberliga Westfalen)?

„Date“ wird heute ausgelost

Wem man am 29./30./31. Juli bzw. 1. August 2022 gegenüberstehen wird, erfährt der FC Augsburg wie alle anderen 60 Teilnehmer am Sonntag ab 19:15 Uhr, wenn die erste Pokalrunde in der ARD-Sportschau ausgelost werden wird. Gastgeschenke sollte der FCA aber in keinem Fall verteilen, wenn der Weg zum großen Finale in Berlin führen soll. Am 3. Juni 2023 wird dieses stattfinden. Ob es endlich ein Ball in rot, grün und weiß werden wird?

Für den FC Augsburg geht es im DFB-Pokal nach Lohne – Illertissen mit Derby gegen Heidenheim

Das sind die Teilnehmer*

Bundesliga: RB Leipzig  (Titelverteidiger), FC Bayern München (Meister) 1. FC Köln, 1. FSV Mainz 05, 1. FC Union Berlin, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, FC Augsburg, FC Schalke 04, Hertha BSC, SC Freiburg, TSG Hoffenheim, VfB Stuttgart, VfL Bochum, VfL Wolfsburg, Werder Bremen

 
2. Bundesliga: 1. FC Heidenheim, 1. FC Magdeburg, 1. FC Nürnberg, Arminia Bielefeld, Eintracht Braunschweig, FC St. Pauli, Fortuna Düsseldorf, Hamburger SV, Hannover 96, Hansa Rostock, Holstein Kiel, Karlsruher SC, SC Paderborn, Jahn Regensburg, SpVgg Greuter Fürth, SV Darmstadt 98, SV Sandhausen, 1. FC Kaiserslautern

3. Liga: 1860 München, Erzgebirge Aue, FC Ingolstadt, SpVgg Bayreuth (Meister der Regionalliga Bayern), Dynamo Dresden, Waldhof Mannheim (Landespokalsieger Baden), SV Elversberg (Landespokalsieger Saarland), Viktoria Köln (Landespokalsieger Mittelrhein)

Regionalliga: FV Illertissen (Bayernpokalsieger), 1.FC 05 Teutonia Ottensen (Hamburg), VBSV Rehden (Niedersachsen),Viktoria Berlin (Berlin), Kickers Offenbach (Hessen), VfB Lübeck (Schleswig-Holstein), Energie Cottbus (Brandendburg), Carl Zeiss Jena (Thüringen), Chemnitzer FC (als Sachsen), SV Rödinghausen (als Westfalen), SV Straelen (Niederrhein)

Oberliga: FC Einheit Wernigerode (Landespokalfinalist Sachsen-Anhalt, Magdeburg über Liga qualifiziert), FV Engers  (Rheinlandpokals), SV Oberachern (Südbaden), TSG Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern), TSV Schott Mainz (Südwestpokalsieger), Bremer SV (Bremen), Stuttgarter Kickers (Württemberg), Blau-Weiß Lohne (Niedersachsen)

*wenn nicht anders vermerkt als Pokalsieger des Regionalverbandes qualifiziert