„Wissen auch, dass es kein gutes Spiel war“ | Die Stimmen zum FCA-Sieg bei Arminia Bielefeld

Nach fünf sieglosen Spielen beendete der FC Augsburg diese Serie in Ostwestfalen. Bei Aufsteiger Arminia Bielefeld genügte dem FCA nach einer in der Offensive schwachen Leistung ein Treffer durch Kapitän Gouweleeuw in den Schlussminuten. Dies hatten die Beteiligten nach dem Spiel dazu zu sagen.

Jeffrey Gouweleeuw: „Wir haben einen guten Geist in der Truppe und kämpfen immer bis zum Schluss. Der Sieg war superwichtig, weil wir dadurch den Abstand nach unten vergrößert haben. Wichtig war auch, dass wir zu null gespielt haben, wir wissen aber auch, dass es kein gutes Spiel war, nehmen die Punkte aber gerne mit. Für mich persönlich ist es ein super Gefühl, dass mein Tor zu drei Punkten gereicht hat, denn so oft treffe ich ja nicht.“

Rani Khedira: „Wir sind in den letzten Spielen des öfteren in der Schlussphase stark zurückgekommen, dadurch wächst der Glaube, dass man hinten raus noch etwas bewegen kann. So war es auch heute. Das Spiel war sicherlich kein Zuckerschlecken und eigentlich ein typisches 0:0. Aber wir haben einen guten Angriff sehr gut abgeschlossen und sind daher froh über drei wichtige Punkte. Gegen Frankfurt wartet jetzt am Samstag gleich das nächste Sechs-Punkte-Spiel auf uns.“

zum Spielbericht: Nach fünf Spielen ohne Sieg – FCA beendet Serie mit glücklichem Sieg in Bielefeld

Ritsu Doan (Bielefeld): Wir konnten viele Chancen kreieren, da müssen wir Tore draus machen. Ich selbst hätte ein Tor oder eine Vorlage machen müssen, das ist heute natürlich sehr enttäuschend. Aber wir hatten viele Chancen: Im nächsten Spiel nutzen wir die und gewinnen dann.

Fabian Klos (Bielefeld): Das heißt jetzt erstmal nur, dass wir mit einer Menge Trotz nach Schalke fahren. Jetzt die Köpfe hoch und dann holen wir auch wieder was.

Fabian Kunze (Bielefeld): „Wir hatten heute guten Zugriff aufs Spiel und hätten mindestens das 0:0 mitnehmen müssen, deshalb umso bitterer, dass wir noch verloren haben. Die Pässe vorne müssen zielstrebiger ankommen, daran müssen wir weiter arbeiten.”

Heiko Herrlich (Trainer Augsburg): „Wir haben oft zu hektisch in unseren Angriffen agiert, hatten keine Durchschlagskraft und oft hat der letzte Pass gefehlt. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen, aber nach dem Wechsel hatte ich das Gefühl, dass uns die Kräfte etwas verloren gehen. Dem war aber nicht so und wir konnten hinten raus wieder zuzulegen. Am Ende war es ein Arbeitssieg, bei dem es nicht um Schönheit ging, sondern nur um die drei Punkte.“

Uwe Neuhaus (Trainer Bielefeld): „Das war eine bittere Niederlage, die in meinen Augen nicht verdient ist, weil wir viel investiert und Augsburg durch viele harte Zweikämpfe gefordert haben. Vor dem 0:1 haben wir selbst eine ähnliche Chance, machen die aber nicht. Und Augsburg nutzt seine Chance in der zweiten Halbzeit eiskalt. Dennoch sollte uns der Auftritt Mut machen, um in den nächsten Spielen noch mutiger nach vorne zu spielen.“