Wohnimmobilien in Bayern | Nachfrage bleibt trotz Preisanstiegs hoch – Preise in Augsburg ziehen weiter an

Die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen in Bayern bleibt trotz deutlicher Preisanstiege hoch, wie die Sparkassen-Finanzgruppe Bayern heute mitteilte. Auch in Augsburg ziehen Nachfrage und Preise weiterhin an.

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Symbolbild | Foto: Wolfgang Czech

 

Die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen in Bayern bleibt trotz deutlicher Preisanstiege hoch. 2017 haben sich jeden Monat fast 12.000 neue Immobiliensuchende an die Makler von Sparkassen und LBS im Freistaat gewendet, erklärte Paul Fraunholz, Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilien- Vermittlungs-GmbH (Sparkassen-Immo), anlässlich der jährlichen Pressekonferenz der Sparkassen-Finanzgruppe zum bayerischen Wohnimmobilienmarkt. Begünstigt wird die Nachfrage durch historisch niedrige Finanzierungszinsen. Hier zeichne sich aber eine Trendwende ab, sagte Roland Schmautz, Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern (SVB): „Damit rückt das Thema Zinsänderungsrisiko für angehende Immobilienbesitzer und Umschuldner noch stärker in den Fokus.“ Erwin Bumberger, Vorstandsvorsitzender der LBS Bayern, betonte, dass die Neubautätigkeit nach wie vor nicht ausreiche, um die Wohnungsnachfrage zu decken. Um mehr Menschen in Wohneigentum zu bringen, sei die von der großen Koalition geplante Stärkung der Wohnungsbauprämie zielführend.

„Insgesamt ist die Nachfrage nach Wohnimmobilien bayernweit noch immer sehr hoch. Aufgrund des Arbeitsplatzangebotes und der guten wirtschaftlichen Perspektiven in Bayern wandern viele Menschen sowohl aus den anderen Bundesländern als auch aus dem Ausland zu und benötigen zusätzlich Wohnraum. Zudem investieren Kapitalanleger seit Jahren verstärkt in Wohnimmobilien“, so Paul Fraunholz. Demgegenüber ist das Angebot an Häusern und Wohnungen zu gering, betonte Erwin Bumberger: „Zwar hat die Bautätigkeit in den vergangenen Jahren mehr Schwung bekommen. Doch die Fertigstellungen liegen nach wie vor unter dem nötigen Niveau. Dadurch hat sich ein erheblicher Nachholbedarf angestaut. Das Defizit, das zusätzlich zum künftigen Neubaubedarf befriedigt werden muss, liegt laut der Wohnungsprognose des Forschungsinstituts Empirica bayernweit bei rund 390.000 Wohneinheiten.“