Der Umtausch von Geschenken und die Gültigkeit von Gutscheinen – das müssen Sie vor Weihnachten wissen!

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Nicht immer trifft man an Festtagen mit den gekauften Geschenken den Geschmack der Liebsten – notfalls tauscht man die Geschenke dann einfach wieder um. Aber kann ich als Verbraucher wirklich immer davon ausgehen, ein Recht auf Umtausch zu haben? Und was muss ich beim Verschenken von Gutscheinen beachten? Alles Wissenswerte über Geschenke und Gutscheine erfahren Sie vom Rechtsexperten Markus Mingers, Inhaber der Kanzlei Mingers & Kreuzer in Jülich. 

Symbolbild

Umtausch von Geschenken – aktuelle Rechtslage 

„Entgegen weitverbreiteter Meinung besteht für Waren, die im stationären Handel gekauft wurden, kein allgemeines Umtauschrecht. Einen Anspruch auf Rücknahme gibt es nur in Ausnahmefällen, die gesetzlich festgesetzt sind. Darunter fallen Einkäufe im Versandhandel sowie das Gewährleistungsrecht bei Waren, die mit einem Mangel behaftet sind“, erklärt Markus Mingers. So ist im Bürgerlichen Gesetzbuch § 355 ein allgemeines Rückgaberecht für Käufe im Versandhandel verankert. Die gesetzliche Widerrufsfrist beträgt hierbei 14 Tage. „Zu beachten ist jedoch, dass zu der zweiwöchigen Frist auch Sonn- und Feiertage zählen. Fällt das Fristende jedoch auf einen Sonn- oder Feiertag, ist der nächste Werktag als Fristende zu betrachten“, weiß der Rechtsexperte. Wichtig: Der Widerruf muss durch eine eindeutige Erklärung erfolgen. Weiterhin sind im Versandhandel frische Lebensmitteln, Drogerie- und Hygieneprodukten vom Umtauschrecht ausgeschlossen. Ist die gekaufte Ware mangelhaft, greift hingegen das allgemeine Gewährleistungsrecht, welches in § 437 BGB verankert ist. „Bei einem Mangel steht dem Käufer ein zweijähriges Umtauschrecht zu – egal, ob die Ware reduziert oder zum regulären Preis gekauft wurde“, so Mingers. Diese Regelung greift sowohl für den stationären Handel, als 

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Sebastian Pfister
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