• Ausweitung der interkulturellen Öffnung der Verwaltung und Aufbau einer Willkommenskultur für Zugewanderte.
  • Verbesserung der politischen Teilhabe des Integrationsbeirats in der Kommunalpolitik.
  • Schaffung interkultureller Angebote und Beteiligungsmöglichkeiten in den Stadtteilen (Straßenfeste).
  • Enge Verzahnung des Stadtentwicklungskonzepts (STEK) mit den Leitlinien der Nachhaltigkeit.
  • Überarbeitung der Standards für die Grünflächenpflege unter Einbeziehung von Konzepten der Stadtökologie und des urbanen Gärtnerns (urban gardening).
  • Erarbeitung eines Grünflächenentwicklungskonzepts.
  • Intensive Beteiligung am Umsetzungskonzept Licca liber
  • Festlegung weiterer Schritte zum Klimaschutz ab 2015.
  • Verankerung und Ausbau der Umweltbildung als Aufgabe sowie Entscheidung über Planung und Zeitplan für den Bau eines Umweltbildungszentrums im Botanischen Garten.

Dr. Stefan Kiefer (SPD)

Der neue dritte Bürgermeister und Sozialreferent sieht sich als „Fürsprecher der sozialen Belange in Augsburg“. Die Zeit seit seinem Amtsantritt „war angefüllt mit Besuchen bei den eigenen Dienststellen und wichtigen Akteuren der Sozialpolitik. Zudem waren Weichen für die verwaltungsinterne Arbeit zu stellen“, so Kiefer.

Die Zusammenarbeit in der Stadtregierung beschreibt er als „kollegial und weitgehend geräuschlos.“ In seiner Rolle als dritter Bürgermeister weiß Dr. Kiefer um den repräsentativen Charakter seiner Aufgaben. Höhepunkt: „Meine erste Trauung, die ich als Standesbeamter vollzogen habe.“

Zu den bislang wichtigsten Punkten in den ersten 100 Tagen zählen für den Sozialreferenten die Einführung der 1. Stufe des Sozialtickets und der Bereich Asyl. „Wir sind dem Anstieg an Flüchtlingen und Asylbewerbern aktiv und transparent begegnet. Mit der Zusamstraße 8 kann eine Gemeinschaftsunterkunft des Freistaats realisiert und die marode Unterkunft in der Calmbergstraße endlich geschlossen werden“, so Dr. Kiefer.

Auch für das wichtige und zentrale Thema des bezahlbaren Wohnens habe er zahlreiche Abstimmungsgespräche mit Behörden, Verbänden und Unternehmen geführt sowie verwaltungsinterne Verantwortlichkeiten begründet.

Um die Situation der städtischen Altenhilfe zu verbessern, werde an mehreren wichtigen Stellschrauben gedreht. Neben der Planung des Ersatzneubaus für das Servatiusstift und organisatorischen Veränderungen müsse es vor allem um einen Neuanfang mit den Trägern der öffentlichen Wohlfahrtspflege gehen. „Ich möchte, dass die Stadt offen über die weiteren Schritte der städtischen Altenhilfe informiert und ein kooperatives Vorgehen aller Träger im Bereich der Pflege in den Vordergrund stellt“, so Dr. Kiefer.

In seiner mittelfristigen Planung setzt der Sozialreferent unter anderem auf folgende Schwerpunkte: