1. Ausbau des ÖPNV und Fahrradwegebau

Ausbau ÖPNV

Die Aufgabenstellung für den Architektenwettbewerb zur Neugestaltung der Bahnhofsvorplätze wird derzeit vorbereitet. Sobald der Stadtrat den Grundsatzbeschluss zur Trassenführung der zukünftigen Linie 5 auf der Westseite des Hauptbahnhofs gefasst hat, kann der Wettbewerb ausgelobt werden. Der Umbau des Hauptbahnhofes wird weiter vorangetrieben.

Straßenbahnlinie 5

Im Vorfeld des erforderlichen Planfeststellungsverfahrens führte die Bauverwaltung gemeinsam mit den Stadtwerken den Bürgerdialog „GoWest“ durch. Seine Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für die abschließende Trassenentscheidung des Stadtrats.

Mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Juli 2014 wurde das intensive Beteiligungsverfahren abgeschlossen. In den öffentlichen Veranstaltungen und bei den Workshops wurden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Trassenführungen erörtert. und zahlreiche Hinweise für die verkehrliche und städtebauliche Aufwertung des Thelott- und Rosenauviertels erarbeitet.

Fahrradwegebau

Eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Jahr 2014 ist der Bau der Radwegachse Ost-West. Dabei wird bis Mitte August 2014 der Lückenschluss in der Ost-West-Verbindung abgeschlossen.

Beim weiteren Fahrradwegebau werden nach Auswertung der durchgeführten Befragung im Rahmen des Projektes „Fahrradstadt 2020“ im Verlauf des Jahres 2015 konkrete Einzelmaßnahmen zum weiteren Ausbau festgelegt.

 Dirk Wurm (SPD)

Der vormalige Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion bilanziert nach seinen ersten 100 Tagen als Ordnungs- und Sportreferent in der neuen Stadtregierung: „Der Umgang miteinander ist sachlich, kollegial, konstruktiv und vom ganzheitlichen Willen bestimmt, gute Entscheidungen für unsere Heimatstadt zu treffen. Das ist uns, so glaube ich, auch schon ganz gut gelungen. Die Partnerschaft von CSU, SPD und Grünen ist also fruchtbar.“

Für die kurze Zeit von 100 Tagen, sei im Sport- und Ordnungsbereich auch schon eine ganze Menge gelaufen.

Der Referent nennt wichtige Beschlüsse zum Erhalt der städtischen Sportanlagen, die in den Ausschüssen auf den Weg gebracht wurden. „Das betrifft sowohl die Sportanlage Süd, die Sporthalle und das Sportbad Haunstetten, die Anton-Bezler-Halle und das Rosenaustadion“, so Wurm.

Mit dem Sportentwicklungsplan für Augsburg sollen Grundlagen für eine kommunale Sportpolitik geschaffen werden. Sie soll helfen,

–       zukunftsweisend den Sanierungsstau der städtischen Anlagen aufzulösen,

–       die Sportvereine bei möglichen Neuausrichtungen im Angebot zu unterstützen und

–       Möglichkeiten für eine sportliche Nutzung von Grün-, Frei- und Kommunalflächen in der Stadt aufzuzeigen.

Im klassischen Ordnungsbereich stand die ersten 100 Tage die Fußball-WM im Mittelpunkt. „Ob beim Public Viewing oder dem Finalabend in der Innenstadt – die Stadt hat gezeigt, dass Freude und Fanfeiern nicht im Widerspruch zur Einhaltung von Regeln stehen müssen. Dies umso mehr, als die Schädigung der Prachtbrunnen entschieden zu verurteilen ist“, so der Ordnungsreferent.

Auch gegen organisiertes und aggressives Betteln wird verstärkt vorgegangen, um den kriminellen Banden im Hintergrund klar zu machen, dass die Ausbeutung von Menschen nicht geduldet wird. Hingegen wird das „stille Betteln“ auch künftig toleriert.

Beim Marktwesen steht aktuell die Renovierung der Fleischhalle im Mittelpunkt, während es im Bereich der Prävention, die ebenfalls zum Referatsbereich gehört, um die Verbesserung der Gesamtsituation von Prostituierten in Augsburg geht. Dafür wurde eine Stelle für begleitende Sozialarbeit geschaffen.

Für seine mittelfristige Planung nennt Dirk Wurm als Ziel, „dass der Stadtrat eine sinnvolle Politik auch für die Bürgerinnen und Bürger betreibt, die nicht über einen dicken Geldbeutel verfügen. Das bedeutet, dass Projekte und Maßnahmen angeschoben werden müssen, die besonders viele Menschen positiv treffen.“ Dazu gehöre gerade im Sport eine funktionierende Infrastruktur, denn Sport sei gelebte Sozialpolitik in all ihren Facetten. „Ich möchte in den kommenden Monaten den Bereich Sport – Gesundheit – Integration mit neuem Leben füllen“.

Im Bereich des Bürgerservices wird es noch in diesem Jahr zu einem verbesserten Online-Angebot (E-Governance) kommen. „Und wir werden den Masterplan für die Feuerwehr umsetzen, so dass die FFW Göggingen so schnell wie möglich zu ihrem neuen Gerätehaus kommt“, kündigt der Ordnungsreferent an.

Quelle: PM der Stadt Augsburg