Zahlreiche neue Coronamaßnahmen seit gestern in Kraft

Seit 16. November 2021 gelten aufgrund der geänderten 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für die Gastronomie, die Beherbergung, die Heime und die Kindertagesstätten wegen der weiterhin bayernweit roten Krankenhausampel folgende neue Regelungen:86Cbfe90 0B21 4464 859B C91C6Db092D7

3G plus wird zu 2G

Für die Gastronomie und die Beherbergung gilt nunmehr auch die 2G-Regel. Ab sofort haben deshalb nur Geimpfte und Genesenesowie unter 12-Jährige und Personen mit PCR-Test Zutritt, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen. Das Dokument muss den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthalten.

Maskenpflicht bei 3G-plus

In den Bereichen, in denen zwingend 3G plus gilt (körpernahe Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind),besteht Maskenpflicht, es sei denn, die Art der Dienstleistung lässt dies nicht zu.  

Maskenpflicht bei 2G

In den Bereichen, in denen zwingend 2G gilt, insbesondere also

• Gastronomie und Beherbergung,
• öffentliche und private Veranstaltungen bis 1000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten,
• Sportstätten und praktische Sportausbildung (gilt nur in Innenräumen), Fitnessstudios,
• Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen,
• Tagungen, Kongresse, zoologische und botanische Gärten,
• Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Freizeitparks, Indoorspielplätze,
• Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, touristischer Bahn- und Reisebusverkehr,
besteht grundsätzlich Maskenpflicht.Diese entfällt am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Für die Gastronomie entfällt die Maskenpflicht am Platz.

Maskenpflicht in Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen

In Clubs und Diskotheken sowie vergleichbaren Freizeiteinrichtungen entfällt die Maskenpflicht nur dann, wenn 2G plus umgesetzt wird, d.h. nur Geimpfte und Genesene mit negativem Schnelltest Zugang haben.

Maskenpflicht bei allen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen im Freien

Bei derartigen Veranstaltungen besteht Maskenpflicht auch außerhalb von Eingangs- und Begegnungsbereichen.  

Testpflicht in Seniorenheimen

Für Beschäftigte (nicht geimpft oder genesen) ist zwingend ein PCR-Test an zwei verschiedenen Wochentagen oder ein täglicher Schnelltest verpflichtend. Alle Besucher (auch geimpft oder genesen) müssen mittels Schnelltest getestet werden.

Feste Gruppen für Kindertagesstätten

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist nur unter der Voraussetzung zulässig, dass die Betreuung der Kinder in festen Gruppen erfolgt.

Vor dem Hintergrund der im Landkreis Dillingen weiter stark ansteigendenInfektionszahlen appelliert Landrat Leo Schrell an alle Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger sowie insbesondere die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe, die neuen Regelungen konsequent einzuhalten. „Nur, wenn 2G umfassend und konsequent umgesetzt wird,“ so der Landrat, „kann die vierte Welle, von der auch der Landkreis Dillingen mit voller Wucht erfasst wurde, gebrochen und die sich abzeichnende extreme Notsituation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser hoffentlich noch abgewendet werden.“ Schrell schließt sich zudem dem jüngsten Appell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an, der die noch nicht geimpften Personen aufgerufen hat, sich aus Gründen der Solidarität impfen zu lassen.

„Nur so können wir in den nächsten Monaten vermutlich die Kapazitäten an Intensivbetten schaffen, die auch zur Behandlung von Nicht-Covid-Patienten benötigt werden“, mahnt der Landrat.