Zeit für Konfirmation & Erstkommunion

In den kommenden Wochen steht für viele Kinder die Erstkommunion bevor und auch Jugendliche dürfen sich schon bald auf ihre Konfirmation freuen. Verwandte und Freunde kommen daher ebenso mit diesen Feiern in Berührung. Was bedeuten diese kirchlichen Feste überhaupt?

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Bald ist es soweit: Konfirmation und Erstkommunion stehen für viele junge Menschen vor der Tür. Am weißen Sonntag, dem ersten Sonntag nach Ostern, finden meist die Erstkommunionen statt. Die beiden Feiern haben für die jeweiligen Kirchen unterschiedliche Bedeutungen. Die Einladungen zur Feier für Kommunion und Konfirmation sind bereits verschickt. Doch was genau wird eigentlich gefeiert?

Die Erstkommunion

An diesem besonderen Tag empfängt ein katholisches Kind zum ersten Mal in seinem Leben die heilige Kommunion, die Gaben von Brot und Wein. Die Kinder sind zu diesem Zeitpunkt meist etwa in der dritten Klasse und dieses Fest stellt einen Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter dar. Deshalb bekommen die Kommunionskinder zum ersten Mal die Hostie, ein kleines Stück Brot, das von einem Spender auf die Zunge oder in die Hand gelegt wird. Die Hostie verkörpert für die Katholiken den Leib Christi. An diesem Tag erinnert sich die Gemeinde zusammen an das letzte Abendmahl und die Kreuzigung Jesus. Die Kinder müssen zuvor getauft sein, um an der Erstkommunion teilnehmen zu dürfen. Ist dieser Schritt getan, erfolgt im Jugendalter die Firmung – damit sind sie vollständige Mitglieder der kirchlichen Gemeinde. Tipps für eine stressfreie Kommunionsfeier für die Familie finden Sie hier. Aber auch Erwachsene können zu einem späteren Zeitpunkt noch immer in die Kirche aufgenommen werden.

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Die evangelische Konfirmation

Für evangelische Jugendliche erfolgt der kirchliche Übergang in die Welt der Erwachsenen in einem Alter zwischen zwölf und vierzehn Jahren mit der Konfirmation. In einem feierlichen Gottesdienst bekennen sie sich zu ihrem Glauben und dürfen daraufhin das erste Mal am gemeinschaftlichen Abendmahl teilnehmen. In dieser Zeremonie legt der Pfarrer den Jugendlichen, ähnlich wie bei der katholischen Firmung, die Hand auf. Die Konfirmation ist daher eine Erneuerung der Glaubenszustimmung, die während der Taufe von den Eltern als Stellvertreter ausgesprochen wurde. Dafür sind die Vorbereitungen auch besonders intensiv, zwischen ein bis zwei Jahre bereiten sich die Konfirmanden in einem speziellen Unterricht vor und müssen während dieser Zeit regelmäßig Gottesdienste besuchen.

Kommunion & Konfirmation für die Familie und Freunde

Die kirchlichen Feste sind auch für die Verwandten und Freunde der Kommunionskinder und Konfirmanden etwas Besonderes. Meist nimmt die gesamte Familie an den Gottesdiensten und kleineren privaten Feiern danach teil. Auf die Konfirmanden warten danach auch großzügige Geschenke, meist Geld. Diese sollen die kommende Eigenständigkeit der Jugendlichen symbolisieren. Auch zur Erstkommunion werden Kleinigkeiten oder etwas Geld verschenkt. Gerne gesehen ist Schmuck mit christlichen Motiven, Uhren oder ein schönes Buch.