Zigarette an Herdplatte angezündet – 80-Jähriger setzt sich in Memmingen selbst in Brand

Am 04.05.2021 wurde durch die unsachgemäße Benutzung eines Keramikkochfeldes ein Mensch in der Machnigstraße schwer verletzt.

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Symbolbild

Der 80-jährige Mann versuchte, sich seine Zigarette an einer heißen Herdplatte anzuzünden. Bei diesem Versuch geriet seine Oberbekleidung in Brand. Der Geschädigte konnte die Kleidung selbst löschen, erlitt jedoch schwerste Verbrennungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen werden. Ein Nachbar war auf den Sachverhalt durch den piepsenden Rauchmelder in der Wohnung aufmerksam geworden und hatte den Verletzten zusammen mit einer zufällig zeitgleich eintreffenden Pflegekraft gefunden und den Rettungsdienst alarmiert.

Die Wohnung musste aufgrund der starken Rauchentwicklung belüftet werden. Neben der Kleidung des Mannes wurden lediglich ein Teppich und der Küchenboden beschädigt, sodass der Sachschaden nur etwa 1.000,- Euro beträgt. Insgesamt waren acht Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, 25 Feuerwehrmänner- und Frauen der Feuerwehr Memmingen sowie acht Polizeibeamte an dem Einsatz beteiligt. Die ersten Ermittlungen wurden durch den Kriminaldauerdienst Memmingen geführt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Memmingen fortgeführt.

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