Wir sind mitten in den Sommerferien, und somit in der Hauptbesucherzeit im Zoo Augsburg. Was sich dort so alles getan hat, erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von Zoo Augsburg aktuell.

Die jungen Wilden
Leider hat der erste Wurf bei den Erdmännchen nicht überlebt, was aber nicht ungewöhnlich ist für erstgebärende Weibchen – auch Muttersein muss gelernt werden.

Dafür gab es eine erfolgreiche Geburt bei den Muntjaks. Außerdem wurde ein Springtamarin beim neuen Zuchtpaar geboren. Eine Herausforderung für die Besucher, weil das schwarze Baby nicht leicht zu entdecken ist. Bei den Alpakas gab es ein weibliches Jungtier.
Bei den gelbgebänderten Pfeilgiftfröschen haben zwei weitere die Metamorphose abgeschlossen, und eine grüne Baumeidechse ist geschlüpft. Bei den Flamingos wird es keinen Nachwuchs geben alle Eier sind verschwunden. Hier hat wohl Raubzeug zugeschlagen. Zur Abklärung wurden nun Nachtsichtkameras aufgestellt.

Die Neuzugänge
Zunächst ein kleiner Rückblick auf die in den letzten Monaten angekommenen Tiere: Die Elefanten Ta Wan und Assam haben sich von Anfang an super verstanden.
Aber es hat sich auch ansonsten wirklich sehr viel getan was Neuzugänge betrifft. Das angekündigte Gürteltierweibchen aus dem Zoo Frankfurt ist eingetroffen, und für die Eingewöhnungszeit wurde Männchen Frodo wieder in den Urlaub zu den Nasenbären geschickt.
Auch die Wasserschweindame ist angekommen. Nachdem sich der Nachzuchtmann noch in Augsburg befindet (er wird demnächst nach Neuwied abgegeben) musste für die nächsten Wochen das Gehege getrennt werden, da der junge Mann Probleme mit dem Neuzugang hat.
Aus Dubai reiste ein männlicher Plumplori an und befindet sich derzeit noch in Quarantäne, bevor er mit Clooney im Gehege des alten Elefantenhauses zu sehen sein wird. Zur Blutauffrischung der Streifenhörnchengruppe erhielt der Zoo Augsburg vier weibliche Tiere aus dem Tierpark Eilenburg.
Die Abgänge
Fünf Nachzuchten der kleinasiatischen Stachelmäuse wurden an den Zoo Rostock abgegeben.
Die Trauerfälle
Verstorben ist ein weiblicher Stirnlappenbasilisk und das Pantherchamäleon. Besonders traurig war auch der ganze Zoo über den Tod unserer Nashornoma Baby, die im Alter von über 52 Jahren eingeschläfert werden musste, da sich ihr Gesundheitszustand rapide verschlechtert hatte.

