Zoo Augsburg aktuell | Weiter im Lockdown-Modus

Die erste Monat des Jahres 2021 ist inzwischen auch bereits fast vorbei, und noch kein Lichtstreif am Horizont was eine Zooöffnung betrifft. Der Zoo Augsburg befindet sich weiterhin im Lockdown-Modus, doch man gibt dort die Hoffnung nicht auf bis zum Frühjahr  wieder für die Besucher da sein können. Das Leben geht aber auch in der Zwischenzeit weiter. Was sich zuletzt ereignete erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von Zoo Augsburg aktuell.

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Einige der Tiere brauchen jetzt vermehrt Beschäftigung, da die Zeit ohne Besucher für sie doch ziemlich langweilig werden kann. Hier ist natürlich die Kreativität der Tierpfleger gefordert, aber da gerade Schnee liegt, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten dafür

 

Die jungen Wilden

Zwei Rüsselspringer wurden geboren, und entwickeln sich bisher ausnehmend gut. Im Vogelbestand schlüpfte ein Kubafink.

Die Neuzugänge

Die Magellan-Pinguinkolonie hat Verstärkung bekommen. Drei Weibchen kamen aus dem Zoo in Blackpool, um den in Augsburg herrschenden Männerüberschuß auszugleichen. Der Transport in der kühleren Jahreszeit hat sich sehr bewährt, die Eingewöhnung ging glücklicherweises dieses Mal problemlos vonstatten.

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Foto: Norbert Liesz

Ein Pärchen Purpurnaschvögel kam aus dem Zoo Wuppertal. Es ist faszinierend wie auffallend diese kleinen Vögel sind. Besonders das Männchen sticht mit dem blauen Gefieder sofort heraus.

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Foto: Peter Bretschneider

Endlich bekamen der Zoo einen Paarpartner für den männlichen Mandschurenkranich. Ein junges Weibchen reiste aus dem Zoo Münster an, befindet sich derzeit aber noch in Quarantäne hinter den Kulissen.

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Foto: Maren Sturm

Die Trauerfälle

Der letzte Abdimstorch ist verstorben. Verstorben ist ebenfalls der Bulle bei den Mishmi-Takinen und auch bei den Wasserbüffeln. Bei beiden ist noch die pathologische Untersuchung zur Abklärung der Todesursache ausstehend.

Der Zoo Augsburg benötigt in der aktuellen Lockdownphase finanzielle Unterstützung. Eine Möglichkeit dem Tierpark unter die Arme zu greifen sind Tierpatenschaften für den Lieblingszoobewohner. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei, von 50.- Euro für ein Kaninchen bis 4000.- Euro für einen Elefanten.