Nachdem der TSV so den Anschluss verpasst hatte, zogen die Allgäuer auf 20:26 davon und sorgten damit zehn Minuten vor der Sirene für die Vorentscheidung. Friedberg verteidigte jetzt sehr offensiv, doch diese riskante Maßnahme hatte zur Folge, dass die Hausherren ihre Führung noch erhöhen konnten. Am Ende fehlten den ersatzgeschwächten Friedbergern auch etwas die Kräfte, so dass sie sich schließlich in die 24:32 (13:14) Niederlage fügen mussten.

Co – Trainer Michael Stehr lobte sein Team für die engagierte Vorstellung: „Wir haben lange gut mitgehalten und nur in einigen Schlüsselszenen die nötige Cleverness vermissen lassen. Bis 15 Minuten vor Schluss waren wir in Schlagdistanz. Verloren haben wir, weil wir vorne einfach zu viel liegen haben lassen und der Gegner das eiskalt ausgenutzt hat. Aber die Mannschaft ist im Vergleich zum letzten Spiel viel besser aufgetreten.“

TSV: Eberle; Kraus (2); T. Müller (2); Wilken (5/2); M. Schneider (8/2); Tob. Müller (4); Basch; Koch; A. Müller (1); Loris; Wiesner; M. Grobe (2).

Domenico Giannino (gia)