„Zuhause bleiben, eine andere Möglichkeit gibt es im Moment nicht.“ – Professor der Uniklinik mit Appell an die Augsburger

Auch am Osterwochenende, bis einschließlich 19. April, gilt in ganz Bayern aufgrund der Corona-Pandemie eine vorläufige Ausgangsbeschränkung. Die Wohnung darf nur aus „triftigen Gründen“ verlassen werden, also um zum Arzt, zum Einkaufen oder zur Arbeit zu gehen. Besuche bei Freunden oder Verwandten zu Ostern sind nicht möglich. Spaziergänge und Bewegung an der frischen Luft – alleine oder mit Haushaltsangehörigen – sind erlaubt.

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Prof. Dr.Heller | Screenshot Stadt Augsburg

Aufgrund der aktuellen Handlungsempfehlungen des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration ist es – im Rahmen eines Spaziergangs, unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und ohne Gruppenbildung – auch möglich, sich kurz auf eine Parkbank oder eine Wiese zu setzen. In diesem Zusammenhang werden im Stadtgebiet Augsburg die vorgenommenen Sperrungen von Grünflächenbereichen aufgehoben.

„Mit der Ausgangsbeschränkung sind wir auf einem guten Weg, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns alle weiterhin an die Regeln halten“, so der gemeinsame Appell von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Ordnungs- und Gesundheitsreferent Dirk Wurm und Prof. Dr. Axel Heller, Ärztlicher Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz in Augsburg.

Sechs Augsburgerinnen und Augsburger sind bereits an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. 294 Coronavirus-Fälle sind aktuell im Stadtgebiet bestätigt, jeden Tag kommen neue Fälle dazu. „Ziel ist es, die tägliche Anzahl an Neuinfektionen auf unter 3 Prozent zu drücken, um die optimale Versorgung aller Patientinnen und Patienten gewährleisten zu können“, betont Prof. Heller. „Das schaffen wir nur, indem wir zuhause bleiben, Abstand halten und auf soziale Kontakte verzichten. Eine andere Möglichkeit gibt es im Moment leider nicht.“