Zum fünften Mal fehlt ein Tor – Augsburger Panther verlieren auch das Heimspiel gegen Berlin

Auch im fünften Anlauf sollte es nicht gelingen. Die Augsburger trennten sich 1:2 von den Eisbären Berlin. Der AEV wartet somit weiter auf den ersten Heimsieg der Saison.

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Wieder einmal jubelten die anderen | Foto: Thomas Hiermayer

Keines der ersten vier Heimspiele konnten die Augsburger Panther für sich entscheiden. Auch im heutigen fünften Anlauf, gegen den aktuellen Tabellenletzten Eisbären Berlin, begann es für den AEV nicht besonders gut. Trotz ausgeglichener Spielanteile zeigten sich die Gastgeber vor dem Tor weiter ohne zündende Idee, hatten sie sich doch einmal bis zu EHC-Keeper Dahm vorgespielt fehlte es am nötigen Abschlussglück. Anders die Eisbären. Hatten sich die Gäste einmal in die Augsburger Zone gespielt, strahlten sie auch Torgefahr aus. Nach einer guten Viertelstunde ging Berlin nicht unverdient in Führung. Nach einem kapitalen Fehler von McNeill im Spielaufbau lief die Scheibe schnell durch das Drittel, bis sie in Sheppard einen dankbaren Abnehmer gefunden hatte.

Bemüht, aber zu wenig gefährlich

In diesem Stil sollte es auch nach dem ersten Seitewechsel weitergehen. Die Panther zeigten sich durchaus bemüht, aber auch ziemlich unsicher. Hinzu kamen viele kleine Fehler, wie etwa vor dem 0:2. Sezemsky hatte sich an der Bande zu einfach abluchsen lassen, dann ging es schnell. Berlins Topscorer Reichel hatte keine große Mühe seinen Namen auch heute auf den Spielberichtsbogen schreiben zu lassen. Das sich nicht noch der ein oder andere seiner Kollegen verewigen konnte lag primär am starken Roy im Augsburger Kasten, der sein Team weiter im Spiel hielt. Sein gegenüber hatte da deutlich weniger Mühe. Augsburg hatte zwar auch im Mitteldrittel mehr Spielanteile, wusste damit aber wieder zu wenig anzufangen. Die gefährlichste Chance des AEV vergab Schmölz, als er einen Alleingang deutlich neben die Torstangen abschloss.

Noch war hier nichts verloren, wenn man hier aber noch punkten wollte musste man sich vor dem Tor deutlich effektiver zeigen. LeBlanc und Gill zeigten bei ihrem Konter in eigener Unterzahl wie es gehen kann. Blitzschnell hatte der Augsburger Spielmacher den Puck aus der eigenen Zone bis vor das Gästetor geführt, Gill zielsicher verwandelt (45.). Der Treffer wirkte wie ein Mutmacher, auf einmal ging der AEV deutlich zielstrebiger zu Werke. Der Ausgleich lag gleich mehrfach in der Luft.

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Gill konnte einen sehenswerten Konter zum 1:2 nützen | Foto: Thomas Hiermayer

„Kämpfen bis zum Ende“, wieder einmal hallte der inzwischen wohlbekannte Anfeuerungsruf durch das Curt-Frenzel-Stadion. Ein einziger Treffer fehlte der Mannschaft von Trainer Tray Tuomie um hier zumindest noch die Verlängerung zu erreichen. Am Ende war es aber, trotz eines dominanten Schlussdrittels, wieder genau dieser eine Treffer zu wenig. Zum fünften Mal in dieser Saison verloren die Augsburger Panther ihr Heimspiel mit einem Tor Unterschied und warten somit weiter auf den ersten Erfolg vor eigenem Publikum. Die nächste Chance in der Liga gibt es am kommenden Freitag gegen die Kölner Haie von Ex-Panther-Coach Mike Stewart. Zuvor stehen das Auswärtsspiel in Iserlohn (Sonntag) und das CHL-Heimspiel gegen Liberec (Dienstag) auf dem Spielplan.

AEV: Roy, Keller– Lamb, Haase, Tölzer, McNeill, Valentine, Rogl, Sezemsky – Sternheimer, Payerl, Callahan, LeBlanc, Stieler, Trevelyan, Schmölz, Fraser, Fraser, Gill, Mayenschein, Lambacher, Hafenrichter
Tore: 0:1 Sheppard (Backman/Labrie) 14., 0:2 Reichel (Laierre/Labrie) 27., 1:2 Gill (LeBlanc/Rogl) 45.,

Schiedsrichter: Bauer, Koch | Gaube, Klima Strafzeiten: Augsburg – Berlin

Zuschauer: 5.175