Zum Schulstart gibt es 33 neue Lehrkräfte im Landkreis Dillingen

33 junge Lehrkräfte für Grund- und Mittelschulen treten im Schuljahr 2021/22 ihren Schuldienst im Landkreis Dillingen an und wurden ins Beamtenverhältnis berufenLehrervereidigung 2021

Die vielfältigen herausfordernden und bereichernden Facetten des Lehrerberufs betonte Schulamtsdirektorin Andrea Eisenreich als fachliche Leiterin des Staatlichen Schulamts im Landkreis Dillingen bei der Berufung von 33 jungen Lehrkräften ins Beamtenverhältnis. Zum Beginn des neuen Schuljahres treten sie ihren Dienst an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Dillingen an. Darunter befinden sich 20 LehramtsanwärterInnen, die ihren Eid auf das Grundsetz sowie die Bayerische Verfassung ablegten.

Die Übergabe der Ernennungsurkunden nahm der rechtliche Leiter des Schulamtes, Landrat Leo Schrell, gemeinsam mit Schulamtsleiterin Andrea Eisenreich und Schulrätin Beate Bschorr-Staimer vor. Schrell betonte in seinem Grußwort, dass Bildung als Grundlage für den späteren erfolgreichen beruflichen Lebensweg und damit eine gesicherte wirtschaftliche Existenz mit Lebensqualität enorm wichtig sei. Nachdem zahlreiche neue Lehrkräfte von außerhalb des Landkreises kommen, warb der Landrat für die Markenzeichen des Landkreises, wie gut ausgebaute Rad- und Wanderwege sowie eine tolle Seenlandschaft mit Naherholungswert. Daneben betonte er, dass der Landkreis in den zurückliegenden Jahren rund 90 Mio. Euro in die Modernisierung seiner Bildungseinrichtungen investiert habe. In den nächsten fünf bis sechs Jahren stehen weitere Projekte im Umfang von rund 70 Mio. Euro an. „An den enormen Summen wird deutlich, welche Bedeutung Bildung für den Landkreis und die politischen Gremien hat“, sagte Schrell.

Personalratsvorsitzende Patricia Laube bescheinigte den Lehrkräften eine gute Berufswahl. „Lehrer sein ist eine anstrengende, aber auch sehr erfüllende Aufgabe“, so Laube.

Schulamtsdirektorin Eisenreich griff die besondere Herausforderung auf, den Schülerinnen und Schülern tragfähige Basiskompetenzen zu vermitteln auf der Grundlage eines Sinn- und Werteverständnisses, das sie befähigt, die Gesellschaft von morgen mitzugestalten. Zwei besondere Schwerpunkte stehen aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf der pädagogischen Agenda im kommenden Schuljahr: der professionelle Umgang mit den Auswirkungen der Pandemie und die Umsetzung der pandemiebedingten Regelungen sowie die weitere Verbesserung der fachlichen und technischen Voraussetzungen für digital geprägte Lern- und Unterrichtsformen.

Andrea Eisenreich wies abschließend auf die große Verantwortung der jungen Lehrkräfte hin und bedankte sich für ihre Bereitschaft, zur Bildung und Erziehung der rund 5300 Schülerinnen und Schüler an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Dillingen beizutragen.