Am Freitag, dem 05.08.2022, wurde der Polizei gegen 17.45 Uhr mitgeteilt, dass in Zusmarshausen-Gabelbach, Im Unterdorf, ein Wohnhaus (Doppelhaushälfte) brennen solle. Vor Ort wurde durch die vor Ort eingetroffenen Polizeikräfte (u. a. von der Polizeiinspektion Zusmarshausen) festgestellt, dass bereits Flammen aus dem Dachstuhl der erwähnten Doppelhaushälfte schlugen.

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Foto: Bruder

Der Brand hatte sich da dann auch schon auf das erste Stockwerk des Hauses ausgebreitet. Der Hauseigentümer hatte sich zum Brandzeitpunkt im Gebäude aufgehalten –  er konnte dieses aber unverletzt verlassen. Der Mann musste sich „lediglich“ wegen eines Schocks vom BRK behandeln lassen.

Die Hausfassade ist auf der Westseite komplett verbrannt. Die Fassade und Teile des Daches mussten durch die eingesetzten Feuerwehren (Feuerwehren Gabelbach, Gabelbachergreut und Zusmarshausen, insgesamt 62 Einsatzkräfte vor Ort) zum Ablöschen der Glutnester abgetragen bzw. geöffnet werden. Momentan geht die Polizei von einem Sachschaden in einer Höhe von mindestens 100.000 Euro aus. 

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass ein technischer Defekt die Ursache für den Brand gewesen sein dürfte. Die polizeilichen Ermittlungen im vorliegenden Fall laufen und dürften zu weiteren Erkenntnisse über die Ursache führen.

In einigen Medienberichten war davon die Rede, dass jemand im beschädigten Haus die Kohle einer Wasserpfeife in einen Papierkorb entsorgt habe, der daraufhin in Brand geraten sein soll. Diese Behauptung hat sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen als nicht richtig erwiesen.

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