Allgäu | Zuviel Druck in der Zötler „Russ’n Halbe“? – Flaschen könnten gefährlich werden

Die Allgäuer Privat-Brauerei Zötler GmbH meldet den Rückruf des Biermischgetränkes „Russ’n Halbe“. Durch einen Produktionsfehler könnte durch Flaschen eine Gefahr ausgehen.

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Bildquelle: Privat-Brauerei Zötler GmbH

Im Rahmen der laufenden internen Qualitätsprüfungen, musste festegestellt werden, dass bei der Produktionscharge „Zötler Russ’n Halbe“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.01.2021 nicht ausgeschlossen werdenkann, dass in denFlaschen noch vitale Hefezellen enthalten sind. Es besteht die Möglichkeit der Nachgärung, was dazu führen kann, dass sich in der Flasche ein zusätzlicher Druck aufbaut, dem die Flaschen gegebenenfalls nicht standhalten. In Folge könnten sie bersten und so zu Verletzungen führen.

„Wir bedauern sehr, dass uns trotz modernster Technik dieser Fehler unterlaufen ist. Vom Produkt selbst geht keinerlei Gefahr aus.Kunden, die diese „Zötler Russ’n Halbe“ mit dem MHD 02.01.2021 bereits gekauft haben, wird empfohlen, die Flaschen nach Möglichkeit mit entsprechender Vorsicht zur Druckentlastung schonend mit einem Flaschenöffner zu öffnen (Geschirrtuch als Splitterschutzum die Flaschen legen) und den Inhalt zu entsorgen. Selbstverständlich können diese Flaschen kostenlos beim Getränkehändler in einwandfreie Ware umgetauscht werden.

Weitere Produkte unseres Sortiments sind selbstverständlich davon nicht betroffen. Wir bitten unsere Kunden vielmals um Entschuldigung für diesen technischen Fehler.“ so die Brauerei in einer Mitteilung.