Erstmals konkurrierten in diesem Winter zwei ähnliche Dinnershowkonzepte in Augsburg um die Gunst der Besucher. Allen Unkenrufen zum Trotz fällt das Fazit sowohl bei Schuhbecks teatro, als auch bei CHRIS Kolonkos „Winter Wonderland“ positiv aus.

teatro-augsburg1 Zwei Dinnershows in Augsburg - Positives Fazit sowohl bei Teatro, als auch bei Chris Kolonko Augsburg Stadt Freizeit News Newsletter Alfons Schuhbeck CHRIS Kolonkos
Die Showkonzepte, hier im teator, kamen gut an | Foto: Dominik Mesch

Als im Frühjahr 2018 bekannt wurde, dass die beiden in München ansässigen Veranstalter teatro und CHRIS Kolonko Showkonzepte zeitgleich in Augsburg eine Dinnershow im Spiegelzelt präsentieren wollen, waren viele überrascht.

Vereinzelt kamen Stimmen auf, die den Münchner Schuhbeck doch nicht zeitgleich in die Stadt lassen wollten. Man solle doch den aus Augsburg stammenden Kolonko unterstützen. Andere sagten, eines der beiden Konzepte müsse am Ende auf der Strecke bleiben. Als einer von wenigen sah ausgerechnet dieser Münchner, Alfons Schuhbeck, von Anfang an keine Probleme für eine der beiden Shows.

„Die Konzepte unterscheiden sich und ich kenne Chris Kolonko schon einige Jahre (Anm.der Redaktion: Kolonko war einer der Künstler bei teatro-Vorgänger Schuhbecks Palazzo). Ein feiner Mensch. Ich würde mir wünschen, dass der es sich leisten kann zu beiden Veranstaltungen geht. Ich jedenfalls wünsche ihm viel Erfolg.“, so der Starkoch im Presse Augsburg-Interview vor der Eröffnung des Augsburger teatros.

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Alfons Schuhbeck begrüßte auch seine Gäste in Augsburg | Foto: Dominik Mesch

Und er sollte Recht behalten. Beide Shows fanden in der Fuggerstadt ihr Publikum. Während man im „Winter Wonderland“- Spiegelzelt auf dem Plärrergelände auf eine Mischung aus Varieté und Kulinarik setzte, baute man in Schuhbecks teatro auf altbekanntem auf. Seit 13 Jahren setzt man neben der Sterneküche aus Schuhbecks Feder vor allem auf ausgezeichnete Sänger und Artisten auf höchstem Niveau.

„Wir reden schon seit Jahren darüber, dass wir nach Augsburg gehen. Wir haben in München sehr viele Gäste aus Augsburg. Das ist hier ein großes Einzugsgebiet. Du hast fast das Allgäu vor der Türe. Augsburg ist keine kleine Stadt, das ist schon ein Pfund. Jetzt haben wir gesagt, dass wir den Stepp mal probieren. Jetzt machen wir es. Wir wollten schon immer hier hin, jetzt sind wir da.“, erklärte Schuhbeck die Gründe für die Entscheidung. Aus dem Versuch wurde schnell mehr. Der Vorverkauf lief glänzend, bald schon wurde die Spielzeit bis 20. Januar verlängert. Bereits jetzt steht fest, auch ab Herbst 2019 wird es in Augsburg wieder heißen: „Herzlich willkommen in Schuhbecks teatro“. Die Tickets sind bereits jetzt im Vorverkauf erhältlich.

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Foto: Dominik Mesch

Doch auch wenige Kilometer weiter stadteinwärts ist man sehr zufrieden: „Unser Fazit ist, dass wir mit der ersten Spielzeit absolut zufrieden sind und, wie geplant, schon mitten in den Vorbereitungen für die kommende Saison stecken. Augsburg darf sich also auch nächsten Winter auf CHRIS Kolonkos Spiegelpalast freuen.“, so Bettina Stauber vom „Winter Wonderland“

Der Erfolg der beiden Veranstalter darf durchaus auch als Erfolg für Augsburg gewertet werden. Schuhbecks teatro und CHRIS Kolonkos „Winter Wonderland“  haben bewiesen, dass gute Angebote auch von dem oft kritischen schwäbischen Publikum angenommen und neben einander bestehen können. Ein gutes Argument für andere Veranstalter mit anderen Ideen und Konzepten, auch den Schritt in die Fuggerstadt zu machen.