Die Riverkings trafen am Wochenende auf zwei bärenstarke Gegner und hatten dabei mit einem zusätzlichen Handicap zu kämpfen. Nicht weniger als 8 Spieler fehlten Coach Sven Curmann, zusätzlich standen einige Spieler extrem angeschlagen auf dem Eis. Neben den langzeitverletzten Riley Stadel und Dennis Neal fehlten wegen grippalen Infekten Jason Lavallee, Sven Gäbelein, Florian Stauder, Mika Reuter, Andreas Magg und Emanuel Geiger. Dafür rückten Torwart Dominik Held und Stürmertalent Korbinian Benz aus der U20 Mannschaft in den Kader der ersten Mannschaft. Beide machten Ihre Sache sehr ordentlich.Img 9881

Am Freitag reiste der HCL zunächst zu den Starbulls nach Rosenheim. Mit einer der besten
Saisonleistungen konnte man, trotz aller Ausfälle das gesamt Spiel über die mitgereisten Fans überzeugen und das Spiel bis zum Schluss offen gestalten. Nach dem die Gastgeber in der 23. Minute durch Manuel Strodel in Führung gegangen waren, versuchten die Riverkings alles, um noch den Ausgleichstreffer zu erzielen, konnten aber weder einen Alleingang von Adriano Carciola verwerten, noch traf Dominic Erdt durch einen strammen Schuss von der blauen Linie; er traf lediglich den Pfosten. Mit einer knappen 0:1 Niederlage im Gepäck fuhr man zurück an den Lech. Hier erwartete am Sonntag den Tabellenführer Blue Devils Weiden.

In den ersten beiden Dritteln knüpften die krankheitsbedingt nochmals dezimierteren Riverkings an die Leistung des Freitagsspiels an. Man stand in der neutralen Zone recht gut und verteidigte im eigenen Drittel clever. Trotzdem nutzte Weiden im ersten Drittel einen Fehler im Aufbauspiel zur 0:1 Führung. Kurz vor der Drittelpause folgte noch das 0:2. Landsberg wehrte sich aber weiter tapfer. Im zweiten Drittel klappte dies weiterhin recht gut und so dauerte es bis zur 38. Minute mit Weiden einen weiteren individuellen Fehler im Aufbau nutzte und zum 0:3 davonziehen konnte.

Im letzten Drittel ging den Hausherren dann endgültig die Kraft aus. Bei den, Großteils angeschlagen spielenden Spielern schlichen sich immer wieder Fehler ein und man hatte dem Weidner Angriffsdrucks nichts mehr entgegen zu setzen und so klingelte es ein ums andere Mal im Tor der Landsberger.

Insgesamt fiel die daraus resultierende 0:9 Niederlage trotzdem etwas zu hoch aus.
Nach dem Wochenende zeigte sich Trainer Sven Curmann zwar nicht zufrieden mit dem Ergebnis, mit der Leistung der Mannschaft aber durchaus: „Wir haben mit einer angeschlagenen und ersatzgeschwächten Truppe alles gegeben und fünf Drittel lang den zwei Ligafavoriten einen tollen Kampf geboten. Unseren Plan uns in der Defensive und in der neutralen Zone zu stabilisieren, haben wir gut umgesetzt. Im letzten Drittel am Sonntag war dann einfach die Kraft weg. Ich werde den Jungs jetzt am Dienstag einen zusätzlichen freien Tag zum Erholen geben und schauen dann von Tag zu Tag wie viele Spieler wir im Training haben. Die Trainingsplanung wird sich dann danach richten.“

Am nächsten Wochenende reisen die Riverkings am Freitag zum SC Riessersee, bevor dann am Sonntag um 19.15 der Deggendorfer SC im heimischen Eisstadion zu Gast ist.