Am Sonntag ereignete sich ein Zwischenfall an einer Elchinger Biogasanlage.

Symbolbild

Wie der Polizeiinspektion Neu-Ulm um 10.29 Uhr mitgeteilt wurde, liefen unkontrolliert Gärreste aus einem Geärrestebehälter der Anlage aus. Es entstand dadurch eine erhebliche Verunreinigung auf dem Gelände der Anlage, der Fahrbahn des Weitfelder Weges sowie der angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen und dem dortigen Wassergraben.

Die Menge der ausgelaufenen Gärreste wird auf zwischen 5.000 und 10.000 Liter geschätzt. Wer den Absperrschieber des Gärrestebehälters öffnete, oder in wie weit ein technischer Defekt ursächlich dafür war, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei Neu-Ulm hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren der Gemeinden Thalfingen und Oberelchingen sowie die Feuerwehr Neu-Ulm Land. Die Fahrbahn des Weitfelder Weges wurde durch Mitarbeiter der Biogasanlage gereinigt. Eine Explosionsgefahr konnte ausgeschlossen werden. Ein Sachverständiger des Landratsamt Neu-Ulm konnte insbesondere auf Grund des gefrorenen Bodens auch eine Gefährdung des Grundwassers ausschließen. Eine Verunreinigung des Oberflächenwassers im Landgraben war jedoch gegeben. Dieser sowie die verunreinigten Oberflächen müssen nun ausgebaggert bzw. abgetragen werden. Der entstandene Schaden wird auf wenige tausend Euro geschätzt.

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