Nach einem Faschingsumzug ging für eine Faschingstruppe aus dem Schwabmünchner Umland die Feierei in einer Halle weiter. Durch ein Diesel betriebenes Stromaggregat wurde ein Dutzend der Faschingsfreunde verletzt.

Symbolbild | Foto: Christoph Bruder

Eine Faschingstruppe aus dem Schwabmünchner Umland hielt am gestrigen Sonntag Abend nach einem Faschingsumzug in der Halle einer Spedition in Untermeitingen eine Feier ab. Dabei wurde ein mit Dieselbenzin betriebenes Stromaggregat verwendet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand reicherte sich gegen 20:30 Uhr in der geschlossenen Halle die Luft mit Kohlenmonoxyd an. 12 Partygäste wurden dabei verletzt. Einige konnten selbständig die Halle verlassen, andere waren bereits bewusstlos und mussten herausgetragen werden.

32 Feuerwehrleute aus Schwabmünchen und Untermeitingen mit Atemschutzgeräten, sowie Polizei und Rettungsdienste waren im Einsatz.

Acht Verletzte, mehrere davon noch Kinder, wurden in die Schwabmünchner Wertachklinik und Universitätsklinik Augsburg gebracht, wo sie mehrere Stunden aufgrund von erhöhten Kohlenmonoxydwerten in den Lungen medizinisch beobachtet wurden. Einer der Verletzten musste wegen einer schweren Kohlenmonoydvergiftung im Krankenhaus bleiben.

Die Untersuchungen in dieser Sache dauern noch. Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht fahrlässige Körperverletzung in mehreren Fällen durch unsachgemäße Handhabung eines Dieselaggregats im Raum.

 

Auf dieser Seite lesen Sie die Pressemitteilungen der Polizeiinspektionen. Diese werden »ungeprüft« von uns veröffentlicht. Für die Inhalte übernimmt Presse Augsburg keinerlei Verantwortung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Dienststelle.