Zwei Drittel lang machten die Augsburger Panther zu wenig um in Köln zu punkten. Doch auch das 1:2 gegen die Haie bedeutet noch nicht das Ende der Playoff-Ambitionen.

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Scott Valentine durfte sich als Torschütze feiner lassen | Foto: Czech

Teil zwei der „Westtournee“ an Ostern führte die Augsburger Panther am Montag nach Köln. Beide Teams benötigten bei diesem Aufeinandertreffen dringend Punkte für eine mögliche Playoff-Teilnahme. Schon früh zeigte sich, dass dies heute für die Rot-grün-weißen schwer werden würde.

Augsburg kommt nicht ins Spiel

Augsburg knüpfte zu Beginn an das spielerisch schwache, wenn auch am Ende siegreiche Spiel vom Vortag an. Die Haie waren die deutlich spielbestimmende Mannschaft in der eigenen Halle. Hochverdient gingen sie in der 16. Spielminute dann auch in Führung. Sheppard hatte gleich mehrfach die Nachschussmöglichkeit, Panther-Verteidiger Viveiros konnte ihn nicht entscheidend daran hindern. Um einigermaßen gefährliche Offensivaktionen des AEV sehen zu können, musste man schon deutlich genauer hinsehen. Die beste Gelegenheit hatte Topscorer Stieler kurz vor der ersten Pause.

Zurück auf dem Eis kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, in einem insgesamt chancenarmen Mitteldrittel hatten aber wieder die Kölner die beste Möglichkeit. Der Pfosten klärte beim Schuss von Marcel Müller zum wiederholten Male an diesem Abend. Augsburg agierte viel zu zögerlich und musste sich im letzten Drittel deutlich steigern, und das taten sie auch.

Der AEV versucht es

Trainer Tray Tuomie hatte in der Kabine nun wohl die richtigen Worte gefunden, seine Mannschaft kehrte für die letzten zwanzig Minuten deutlich engagierter zurück. Jetzt kamen sie zu den Möglichkeiten auf den Ausgleich. Von den Hausherren war zu Beginn des letzten Abschnitts nichts zu sehen und doch griffen sie zu, als sich die Gelegenheit ergab. Nach einer schönen Hereingabe konnte Marcel Müller Keller überwinden. Sehr ärgerlich, da der AEV in diesen Minuten deutlich tonangebend war.

Die Panther versuchten anschließend bis zum Ende, doch noch etwas Zählbares aus dem Rhein zu fischen. Mit der Schlusssirene landete die Scheibe dann tatsächlich zumindest noch einmal hinter KEC-Schlussmann Pogge, für Punkte sollte dieser eine Treffer aber zu wenig sein.

Den Augsburger Panthern bleiben nun noch sechs Spiele, darunter fünf Heimspiele, um den zwei Punkterückstand auf den letzten Playoff-Rang aufzuholen. Am Donnerstag und Freitag sollte man gegen Bremerhaven und Wolfsburg hat man gleich die Chance dazu.

AEV: Keller Kickert –Lamb, Haase, Tölzer Valentine, Rogl, Viveiros, Sezemsky– Sternheimer, Payerl, Holzmann, LeBlanc, Stieler, Trevelyan, Eisenmenger, Clarke, Hafenrichter,Kristo, Abbott, McClure

Tore: 1:0 Sheepard (Gagne/Pogge) 16., 2:0 Marcel Müller (Frederik Tiffels/Gagne) 48., 2:1 Valentine (LeBlanc/Lamb) 60.

Schiedsrichter: Köttstorfer, Rohatsch |  Kowert, Priebsch Strafzeiten: Köln 4  – Augsburg 8

Zuschauer: keine Zuschauer zugelassen