Corona-Patienten an beiden Wertachkliniken – Älteres Ehepaar verstirbt in Bobingen

Die Wertachkliniken bereiten sich seit Wochen auf die Corona-Krise vor. Inzwischen wurden mehrere Corona-Patienten stationär behandelt. In Bobingen konnte ein Corona-Patient mit rückläufigen Beschwerden und positiven Prognosewerten inzwischen wieder entlassen werden, eine Patientin wird noch stationär behandelt. Am Standort Schwabmünchen konnte ein positiv auf Corona getesteter Patient, der stationär behandelt worden war, mit leichten Beschwerden entlassen werden.

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Foto: Wertachkliniken

Leider verzeichnen die Kliniken auch zwei Todesfälle: Am Standort Bobingen ist ein Ehepaar im Alter von 86 und 89 Jahren verstorben. Über mögliche Vorerkrankungen wurde seitens der Klinik nichts bekanntgegeben.

Für die Patienten und deren Angehörige, aber auch für die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal gibt es eine häuserübergreifende, psychosoziale Notfallversorgung durch die Psychologin Tina Zander, den Seelsorger Dekan Winfried Eichele und die Geriaterin und Palliativmedizinerin Dr. Francis Bär.

Die Anästhesisten und das OP-Pflegepersonal werden, soweit möglich, an beiden Standorten in die Betreuung der Patienten auf den Intensivstationen eingearbeitet, um dort zusätzliche Kapazitäten zu haben.

„Wir bereiten uns weiterhin auf eine zunehmende Zahl an Corona-Infektionen vor, sowohl personell als auch räumlich. Wir müssen leider akzeptieren, dass es Grenzen bei der Behandlung schwerer Corona-Infektionen gibt, dennoch sind wir derzeit in der Lage, unsere Patienten, mit und ohne Corona-Infektion, bestmöglich medizinisch zu versorgen“, erklärt Vorstand Martin Gösele. „Insbesondere bei der Versorgung der schwer erkrankten Patienten hat sich gezeigt, dass unsere Ärzte und das Pflegepersonal gut vorbereitet sind und sehr umsichtig und besonnen handeln.“