Während der FC Augsburg mit Lasse Günther einen jungen Spieler verliehen hat, stellt der Bundesligist auf der Torhüter-Position offensichtlich bereits die Weichen für die kommenden Jahre.

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Nach mehreren schwächeren Leistungen könnte Gikiewicz vor der Ablösung stehen  | Foto: Sebastian Pfister

FCA-Profi Lasse Günther, der die größten Teile der Saisonvorbereitung aufgrund einer Verletzung, die er sich im Testspiel gegen den SV Sandhausen zugezogen hatte, nicht mit dem Team trainieren konnte, wird in der restlichen Saison verliehen, um Spielpraxis zu sammeln. Der 19-Jährige, der beim FCA noch einen Vertrag bis zum 30. Juni
2025 besitzt, läuft bis zum Ende der Saison für den SSV Jahn Regensburg auf. Darauf hat sich der FCA mit dem aktuellen Tabellenführer der 2. Bundesliga verständigt.

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Lasse Günther; Foto: Krieger

„Für einen jungen Spieler wie Lasse ist Spielpraxis auf hohem Niveau für die Entwicklung besonders wichtig. Daher sehen wir in der Leihe nach Regensburg für ihn den optimalen Schritt, um sich durch viel Spielpraxis sportlich weiterzuentwickeln und sein Potenzial auszuschöpfen“, sagt Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport.

Unterdessen steht der schwäbische Erstligaverein nach übereinstimmenden  Meldungen vor der Verpflichtung eines neuen Torhüters. Vom 1. FSV Mainz 05 soll Finn Dahmen an den Lech wechseln. Der Keeper verfügt bei den Rheinhessen noch über einen Vertrag bis zum Saisonende, hatte aber zuletzt eine Verlängerung dort ausgeschlossen. Der 24-Jährige möchte gerne nach Augsburg wechseln, um dort Stammtorhüter zu werden.

Beim FC Augsburg steht aktuell mit Rafal  Gikiewicz zwischen den Pfosten, dessen Kontrakt ebenfalls zum Ende dieser Spielzeit auslaufen wird. Offensichtlich orientieren sich die Verantwortlichen des FCA bereits jetzt neu.

Mainz-Sportvorstand Christian Heidel (59) bestätige der BILD die Augsburger Anfrage für Dahmen, welche der FSV aber abgelehnt hatte. Ein Wechsel in der laufenden Saison ist deshalb Stand jetzt unwahrscheinlich, der FCA wird für einen bald ablösefreien Spieler nicht tief in die Tasche greifen wollen. Zur kommenden Spielzeit stehen die Karten dann deutlich besser.