ICE streift Regionalzug | Mehrere Verletzte bei Zugunfall auf der Strecke München und Ingolstadt

Bei einem Zugunfall auf der Strecke zwischen München und Ingolstadt wurden nach ersten Angaben der Polizei am Freitag sieben Menschen leicht verletzt.

Bild: vifogra

Gegen 14:15 Uhr am Freitagnachmittag (17.11.2023) kollidierten ein ICE und ein Regionalzug am kleinen oberbayerischen Bahnhof Reichertshausen. Sieben Personen erlitten leichte Verletzungen.

Andreas Aichele, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, gab Auskunft über die Situation: „Zwei Züge wollten gleichzeitig nach München fahren – ein Regionalzug und ein ICE. Der Regionalzug musste halten, um den bevorrechtigten ICE durchfahren zu lassen. Bei der Vorbeifahrt kam es zur seitlichen Kollision.“ Die genaue Ursache des Unfalls ist noch unklar. Beide Züge stehen derzeit im Bahnhof von Reichertshausen. „Die Einsatzkräfte sind vorbereitet, aber unsere Priorität liegt darin, die Passagiere schnell in die Notunterkunft zu bringen“, fügte Aichele hinzu.

Unter den Betroffenen war auch Ludwig Hörner, ein Passagier der Regionalbahn. Er schilderte seine Eindrücke: „Der Zug fuhr plötzlich ein Stück weiter vor und machte dann eine Vollbremsung. Es gab kein großes Krachen, aber die Situation war sofort angespannt.“ Hörner berichtete weiter, dass er zunächst dachte, es könne eine Berührung mit Personen auf dem Gleis gewesen sein. „Es war klar, dass etwas Größeres passiert war, als die Feuerwehr und ein Hubschrauber eintrafen“, sagte er.

Betroffene Passagiere wurden in einer Turnhalle in Reichertshausen untergebracht und mit Essen und Trinken versorgt. Die Weiterreise der Passagiere wird aktuell organisiert.

Bis auf Weiteres bleibt die Strecke gesperrt. Die Untersuchungen zur Unfallursache laufen auf Hochtouren, während die Beteiligten das Ereignis verarbeiten und auf ihre Weiterreise warten.

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