„Richtig auf die Fresse bekommen“ – die Stimmen zur Niederlage des FCA in Dortmund

Es hatte so gut begonnen, doch es endete so bitter. Der FC Augsburg kassierte trotz einer frühen 1:0-Führung eine klare 5:1 – Pleite bei Meisterschaftsmitfavorit Borussia Dortmund. Zahlreiche Torwartpatzer und eine schwache Defensivleistung lassen schon jetzt wieder Sorgenfalten wachsen. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Daniel Baier: „Salopp gesagt haben wir hier richtig auf die Fresse bekommen. Und man hat ganz klar gesehen, welche Ambitionen der BVB hat. Das muss man bei der Bewertung des Spiels immer berücksichtigen. Wir haben in der ersten Halbzeit gezeigt, dass wir den BVB ärgern können, aber nach der Pause sind wir nicht mehr so in die Zweikämpfe gekommen und konnten nicht mehr für Entlastung sorgen. Wenn du in Dortmund erfolgreich sein willst, musst du in jeder Aktion auf der Höhe sein. Das waren wir nach der Pause nicht.“

Rani Khedira: „Das Spiel begann richtig gut für uns, bitter war, dass wir nach der Führung umgehend den Ausgleich kassiert haben. Vor der Pause waren wir gut im Spiel, leider konnten wir das nach der Pause nicht mehr halten. Man muss aber auch immer bedenken, dass der Gegner eine richtig gute Partie gemacht hat. Wir werden den Kopf hoch nehmen und den vollen Fokus auf Union richten.“

Reece Oxford: „Der BVB ist einer der stärksten Gegner in der Liga. Nach dem Pokal-Aus und der Niederlage in Dortmund müssen wir das Heimspiel gegen Union Berlin jetzt so angehen, als ob die Saison jetzt für uns beginnt.

Martin Schmidt: „Nach der Führung haben wir umgehend das 1:1 kassiert, da war die Euphorie gleich wieder weg. Dennoch waren wir im Spiel und gehen mit 1:1 in die Pause. Nach dem Wechsel war die Körperlichkeit etwas weg, wir haben viele Bälle zu schnell verloren und haben so keine Entlastung mehr bekommen. Wir haben es nicht geschafft, das Tempo des Gegners auf den Außenbahnen zu verteidigen, wobei man auch sagen muss, dass es einige klassische BVB-Tore waren, bei denen man die Qualität des BVB gesehen hat. Dortmund hat letztlich verdient gewonnen und wir haben gesehen, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Union Berlin wird jetzt unsere nächste Prüfung.“

Lucien Favre: „Meine Mannschaft ist ruhig geblieben nach dem 0:1 nach 30 Sekunden. Nach dem schnellen 1:1 waren wir dominant und haben viele Torchancen herausgespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo nochmal erhöhen können und dann auch die entscheidenden Tore gemacht.“