44-Jähriger gesteht Brandstiftung seines eigenen Kleintransporters in Uffenheim

In der Nacht zum 04. Februar 2026 brannte ein Kleintransporter in Uffenheim vollständig aus. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ansbach richten sich inzwischen gegen den 44-jährigen Eigentümer des Fahrzeugs.

Verdacht der Brandstiftung

Zeugen meldeten der mittelfränkischen Polizei gegen 02:30 Uhr ein brennendes Auto in der Custenlohrer Straße. Als die Polizeiinspektion Bad Windsheim eintraf, war der Ford bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr Uffenheim konnte das Feuer schnell löschen. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro.

Intensive Ermittlungen führen zum Erfolg

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die Ermittlung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt und dem Staatsschutzkommissariat Ansbach. Anfangs wurden verschiedene Tatmotive in Betracht gezogen. Nach umfassenden Zeugenbefragungen und Spurenanalysen, die zu keinem klaren Verdacht führten, konzentrierten sich die Ermittlungen auf den Fahrzeugeigentümer.

Geständnis des Fahrzeughalters

Der 44-Jährige hatte zunächst behauptet, einen Drohbrief erhalten zu haben, und dass Unbekannte sein Auto mit einem politischen Graffiti besprüht hätten. Eine Analyse ergab jedoch, dass der Brief von ihm selbst stammte. Schließlich gestand er, den Brief selbst verfasst, das Graffiti angebracht und das Auto in Brand gesetzt zu haben.

Der Fahrzeughalter muss sich nun wegen des Verdachts der Brandstiftung und des Vortäuschens einer Straftat vor Gericht verantworten.

Erstellt durch: Christian Seiler

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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