Der angekündigte Schneefall in der Nacht zum Donnerstag führte in Unterfranken zu zahlreichen Einsätzen von Polizei und Rettungskräften. Verschneite und rutschige Straßen sorgten am Morgen für Verkehrsbehinderungen und eine Vielzahl von Unfällen.
Rund 70 Einsätze – Schwerpunkt auf der A3
Bisher (Stand 11:15 Uhr) verzeichnete die Polizei in Unterfranken etwa 90 Einsätze, davon rund 55 Unfälle. Hauptsächlich handelte es sich um liegengebliebene Lkw auf den Autobahnen und Autos, die von der Straße abgekommen sind. Bei nur einem dieser wetterbedingten Unfälle wurde eine Person leicht verletzt. In den meisten Fällen blieb es glücklicherweise bei Sachschäden.
Der Einsatzschwerpunkt lag auf der A3 im Bereich zwischen Marktheidenfeld und Rohrbrunn sowie am Greinbergknoten bei Würzburg. Insbesondere durch liegengebliebene Lkw kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Wichtige Tipps der Polizei
- Geschwindigkeit anpassen: Fahren Sie stets den Straßenverhältnissen angepasst.
- Abstand halten: Ein größerer Abstand ist notwendig, da die Bremswege länger sind. Fahren Sie vorausschauend, um Bremsmanöver frühzeitig einschätzen zu können.
- Vorsichtig lenken: Besonders in Kurven oder beim Spurwechsel können abrupte Lenkbewegungen zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen.
- Hauptstraßen nutzen: Nebenstraßen und Schleichwege sind oft später geräumt oder gestreut. Auf viel befahrenen Straßen ist der Winterdienst meist früher unterwegs.
- Vorsichtig bremsen: Bremsen Sie frühzeitig. Vor Kreuzungen, auf Brücken und in Waldstücken besteht erhöhte Glättegefahr.

