Am Montagvormittag kam es auf dem Plärrergelände in Augsburg zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz: Gegen 10:45 Uhr meldeten Passanten eine auffällige gelbe Schlange im Bereich der Langenmantelstraße, direkt bei der Straßenbahnhaltestelle. Die Meldung löste einen Einsatz der Berufsfeuerwehr aus. Die Feuerwehrkräfte waren schnell vor Ort und begannen unverzüglich mit der Suche nach der Schlange. Um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten, wurden Sicherheitsmaßnahmen im Stadtteil Oberhausen ergriffen und das Gebiet vorübergehend abgesperrt. Als die Schlange schließlich entdeckt wurde, stellte sich heraus, dass es sich um ein harmloses Haustier handelte, das entlaufen war. Die Polizei war ebenfalls im Einsatz, um mögliche Störungen im Bereich der Langenmantelstraße zu verhindern. Während der gesamten Aktion berichteten Passanten von einem Ladendiebstahl im Supermarkt in der Nähe, was die Situation zusätzlich angespannt hat. Letztendlich stellte sich jedoch heraus, dass die Schlange und der Ladendiebstahl nichts miteinander zu tun hatten, und die Feuerwehr konnte ihre Aufgabe erfolgreich abschließen.
Reptil sorgte für Rätsel – Feuerwehr rückte mit Spezialgerät aus
Die Integrierte Leitstelle Augsburg alarmierte umgehend ein Kleinalarmfahrzeug der Berufsfeuerwehr. Vor Ort war zunächst keine Schlange sichtbar, doch die Einsatzkräfte gaben nicht auf. Mit einem Schlangenhaken durchkämmten sie den angrenzenden Grünstreifen – mit Erfolg.
120 Zentimeter lang – aber harmlos
Die Feuerwehr konnte das Reptil schließlich sichern: Es handelte sich um eine rund 120 Zentimeter lange Kornnatter, eine ungiftige Schlangenart aus Nordamerika, die in Deutschland häufig als Haustier gehalten wird. Die Schlange wurde „sprichwörtlich am Haken“ eingefangen, wie es von der Feuerwehr hieß.
Schlange in guter Verfassung – vermutlich ausgebüxt
Im Anschluss wurde das Tier artgerecht zum Reptilienverein Wasserstern Augsburg 1904 e.V. gebracht, wo es von Fachleuten untersucht wurde. Der Verein vermutet, dass die Kornnatter aus einem privaten Terrarium entwichen ist. „Sie befindet sich in einem sehr guten Zustand“, hieß es von den Experten – ein Hinweis darauf, dass sie wohl nicht lange draußen war.
Besorgniserregend war die Sichtung dennoch, da Passanten zunächst nicht einschätzen konnten, ob es sich um ein gefährliches Tier handelte. Die Feuerwehr konnte jedoch schnell Entwarnung geben.





