Unterallgäu | Freistaat fördert Ausbau der Kreisstraße MN 16 zwischen Hawangen und Ungerhausen

Der Landkreis Unterallgäu treibt den Ausbau der Kreisstraße MN 16 voran. Auf einer Strecke von rund drei Kilometern soll die wichtige Verkehrsverbindung zwischen Hawangen und Ungerhausen grundlegend erneuert werden. Für das Projekt erhält der Landkreis finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat die Förderung des Vorhabens nun offiziell zugesagt. Er betonte dabei die Bedeutung leistungsfähiger Verkehrswege, insbesondere außerhalb der Ballungsräume: „Die Menschen und die Wirtschaft sind auf zuverlässige, sichere Straßen angewiesen. Das gilt besonders für den ländlichen Raum! Deshalb nehmen wir gerne Geld in die Hand und fördern den Ausbau mit gut zwei Millionen Euro.“

Straßenschäden und Entwässerung im Fokus
Die Kreisstraße MN 16 ist stark befahren und befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Der Fahrbahnbelag ist inzwischen in einem schlechten Zustand und weist sowohl Spurrinnen als auch sogenannte Netzrisse auf. Auch die bestehende Entwässerung entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen und soll im Zuge der Baumaßnahme vollständig erneuert werden.

Zusätzliche Abbiegespur geplant

Westlich der Straße liegt ein großer landwirtschaftlicher Betrieb, der für ein hohes Verkehrsaufkommen sorgt. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu verbessern, ist deshalb der Bau einer zusätzlichen Abbiegespur vorgesehen.

Kosten und Förderung

Die Gesamtkosten für den Ausbau der Kreisstraße belaufen sich auf etwa drei Millionen Euro. Der Freistaat Bayern beteiligt sich daran mit einem Betrag von 2,055 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG).

 

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