Bedrohung mit Messer: Polizei nimmt Tatverdächtigen am S-Bahnhof Laim fest – Verspätungen im Zugverkehr

Am Mittwoch, dem 7. Januar, führte ein Streit zwischen zwei Männern am S-Bahn-Haltepunkt Laim in München zu erheblichen Verzögerungen auf der Stammstrecke.

Messerbedrohung am Haltepunkt Laim

Ein 18-jähriger türkischer Staatsbürger bedrohte gegen 11:45 Uhr einen 51-jährigen Deutschen mit einem Messer. Der Vorfall ereignete sich nach einem vorausgegangenen Streit. Der junge Mann floh daraufhin in eine stadteinwärts fahrende S-Bahn der Linie S2, während das Opfer ihm folgte.

Notbremsung und Fahndung

Beim S-Bahn-Haltepunkt Hirschgarten zog der Verfolgte die Notbremse und informierte den Zugführer über die Gegensprechanlage. Dieser verständigte sofort die Polizei. Der Tatverdächtige versuchte daraufhin erneut zu fliehen. Dank der schnellen Fahndung konnte er jedoch in der Nähe von einer Zivilstreife der Münchner Polizei gefasst und festgenommen werden. Bei ihm wurde ein Taschenmesser sichergestellt.

Polizeiliche Maßnahmen und Zugverspätungen

Der Vorfall verursachte Verspätungen bei insgesamt 16 Zügen mit einer Gesamtdauer von 152 Minuten. Um 12:08 Uhr konnten die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen und der betroffene Zug wieder freigegeben werden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der zuvor in Starnberg wohnhafte Tatverdächtige wurde nach der polizeilichen Aufnahme der Ereignisse freigelassen.

Die Bundespolizei wertet nun Videoaufzeichnungen der S-Bahn und der Bahnsteige für die weitere Aufklärung des Vorfalls aus. Die Ermittlungen wegen Bedrohung laufen.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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