Nach der 1:9-Pleite in Straubing am Freitag gab es für die Augsburger Panther am Sonntag die nächste Klatsche. Nach dem 2:7 bei Schlusslicht Düsseldorfer EG ist man dem Tabellenkeller sehr nah gekommen.
Die Augsburger Panther wollten mit einem Sieg bei der Düsseldorfer EG den Abstand auf das Schlusslicht etwas ausbauen und entspannter in die Weihnachtstage gehen. An der Unterstützung der eigenen Fans lag es nicht, dass daraus nichts wurde. Mehr als 1000 Schlachtenbummler waren überwiegend mit einem Sonderzug zur Partie bei der befreundeten DEG angereist. Zu feiern bekamen sie nichts.
Auch am Rhein setzten sich die bekannten Muster fort: Bereits nach vier Minuten geriet Augsburg in Rückstand, als Alexander Ehl mit etwas Glück über Maximilian Renner das 1:0 erzielte. Die Panther reagierten schnell, und Nick Baptiste erzielte in Überzahl den Ausgleich (6.).
Augsburg weiter zu wenig effizient
Doch auch Düsseldorf nutzte seine Powerplay-Chance konsequent. Jacob Pivonka stellte in der 12. Minute auf 2:1. Kurz darauf hätte Augsburg den erneuten Ausgleich erzielen können, doch Anrei Hakulinen scheiterte freistehend an DEG-Goalie Henrik Haukeland, und Florian Elias traf nur die Latte. Stattdessen erhöhte Brendan O’Donnell per Nachschuss auf 3:1 (15.), bevor Ehl mit seinem zweiten Treffer des Tages das 4:1 markierte (17.). Wie schon so oft in dieser Saison war man vor dem gegnerischen Tor zu wenig effizient und vor dem eigenen Kasten zu nachlässig gewesen. Es sollte noch schlimmer kommen
Frühe Vorentscheidung im zweiten Drittel
Das zweite Drittel begann ebenso ernüchternd für die Gäste. Drake Rymsha nutzte einen Abpraller zum 5:1 (21.). Erst danach fand der AEV besser ins Spiel und war phasenweise die aktivere Mannschaft. Florian Elias verkürzte in der 28. Minute auf 5:2, doch die DEG blieb defensiv stabil und ließ die Panther nicht weiter herankommen.
Effiziente DEG sorgt für klare Verhältnisse
Im Schlussabschnitt machte Düsseldorf früh alles klar: Tyler Gaudet traf nach nur 90 Sekunden zum 6:2 (42.). Trotz aller Bemühungen der Panther war es die DEG, die erneut zuschlug. Moritz Wirth erhöhte mit einem Distanzschuss von der blauen Linie auf 7:2 (52.). Ein Pfostenschuss von Pivonka untermauerte die Überlegenheit der Gastgeber, die mit diesem deutlichen Sieg zufrieden vom Eis gingen.
Ein rabenschwarzes Wochenende war perfekt: Nach der 1:9-Pleite in Straubing am Freitag musste man sich auch beim Tabellenletzten vom Eis fegen lassen. Für den AEV stehen nun zwei richtungsweisende Spiele an: Am 2. Weihnachtsfeiertag empfangen die Panther die Adler Mannheim, gefolgt von einem Kellerduell bei den Iserlohn Roosters. Der Druck, Punkte zu holen, wächst weiter.


