Am Donnerstag, 15. Januar 2026, kam es gegen 5.50 Uhr auf der Bundesautobahn A8 in Fahrtrichtung München zu einem Verkehrsunfall auf Höhe des Autobahnkreuzes München-West. Der Unfall ereignete sich in der Ausfädelspur zur A99 in Fahrtrichtung Lindau, wo sich im morgendlichen Berufsverkehr ein Stau gebildet hatte.
Ein 46-jähriger Mann aus dem Kreis Augsburg fuhr zunächst auf der linken der beiden Fahrspuren der Hauptfahrbahn an dem Stau vorbei. Kurz vor dem Ende der Ausfädelspur wechselte er unvermittelt nach rechts und versuchte, sich noch am Ende der Spur in den stockenden Verkehr einzuordnen. Dabei ragte der hintere Teil seines Fahrzeugs weiterhin auf die rechte Fahrspur.
Zur gleichen Zeit befuhr ein 35-jähriger Mann aus dem Kreis Landsberg die rechte Fahrspur. Aufgrund des plötzlichen Fahrstreifenwechsels und des auf die Fahrspur ragenden Fahrzeughecks konnte er einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Infolge der Kollision drehte sich der Pkw des 35-Jährigen mehrfach und kam schließlich auf der linken Fahrspur zum Stehen. Das Fahrzeug des Unfallverursachers blockierte anschließend die Überleitung auf die A99.
Aufgrund des Unfalls musste die A8 in Fahrtrichtung München für etwa 30 Minuten vollständig gesperrt werden. Die Berufsfeuerwehr München konnte bis zur Bergung der Fahrzeuge zumindest die Hauptfahrbahn der A8 in Richtung München wieder freigeben.
Die Überleitung auf die A99 blieb bis zur Abschleppung der Fahrzeuge insgesamt rund eineinhalb Stunden gesperrt. Verkehrsteilnehmer, die auf die A99 wechseln wollten, konnten am Autobahnende in München wenden und den betroffenen Streckenabschnitt nach einem kurzen Umweg aus der Gegenrichtung erreichen.
Der 46-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. Der 35-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen, musste jedoch nicht behandelt werden. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.


