Am Dienstagabend, den 24. März, eskalierte die Situation am Aschaffenburger Hauptbahnhof, als eine 29-jährige Frau aus Deutschland für Aufruhr sorgte. Die Bundespolizei wurde um 21:50 Uhr über die randalierende Person informiert und ging dem Vorfall umgehend nach.
Festnahme und Widerstand
Beim Eintreffen der Bundespolizei erwies sich die Frau als äußerst aggressiv und war den Beamtinnen gegenüber unkooperativ. Im Zuge der Kontrolle schlug sie mehrfach nach der Hand einer Beamtin und versuchte, sich gegen die Festnahme zu wehren. Die Einsatzkräfte mussten die Frau zu Boden bringen, um ihr Handfesseln anzulegen. An diesem Punkt eskalierte die Situation weiter, da die Frau versuchte, die Polizistinnen zu beißen, und sie mehrfach beleidigte.
Waffenfund und Alkoholtest
Bei der Durchsuchung der Frau wurde ein griffbereites Einhandmesser in ihrer Bauchtasche entdeckt. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille. Die Aggressorin wurde zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen und nach der Nacht wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Zudem läuft ein Bußgeldverfahren nach dem Waffengesetz. Weitere Informationen zur Arbeit der Bundespolizei finden Sie auf deren Website.



