Am Montagabend wurde es plötzlich ernst – zumindest scheinbar: Gegen 19 Uhr schlug die Brandmeldeanlage in der Näherei der Julius Zorn GmbH (Juzo) in der Industriestraße in Aichach Alarm. Für die Mitarbeitenden der Spätschicht kam die Situation völlig unerwartet – denn die Feuerwehrübung war bewusst nicht angekündigt worden. Schnell und geordnet begaben sich alle Beschäftigten zur Sammelstelle, die Evakuierung verlief reibungslos.
Wenige Minuten später trafen die Feuerwehren aus Ecknach, Oberschneitbach und Aichach mit Blaulicht am Übungsort ein. Ihr Auftrag: Ein realistisches Brandereignis mit Personenrettung unter erschwerten Bedingungen. In einem verrauchten Bereich mussten zwei Übungspuppen gefunden und geborgen werden – eine Aufgabe, die die Einsatzkräfte mit großem Engagement und hoher Professionalität meisterten.
„Solche Übungen sind ein zentraler Bestandteil unserer Sicherheitskultur“, betont Christian Brandstetter, Prokurist und Bereichsleiter Verwaltung und Organisation bei Juzo. „Nur durch regelmäßiges Training können wir sicherstellen, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt – sowohl bei unseren Mitarbeitenden als auch bei den Einsatzkräften.“
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung erhielten die Feuerwehrleute eine Führung durch die sicherheitsrelevanten Bereiche der Produktionsstätte. Dabei informierten Juzo-Mitarbeitende über verwendete Materialien, technische Besonderheiten sowie mögliche Gefahrenquellen – mit dem Ziel, den Einsatzkräften ein fundiertes Verständnis für die örtlichen Gegebenheiten zu vermitteln.
Im Anschluss lud Juzo alle Beteiligten in die Kantine ein. Bei einer gemeinsamen Stärkung wurde die Übung reflektiert, es fand ein konstruktiver Austausch über Abläufe und Erfahrungen statt. Die Rückmeldungen der Feuerwehr fielen durchweg positiv aus – besonders hervorgehoben wurden die effiziente Alarmierung, die gute Orientierung im Gebäude sowie die strukturierte Evakuierung.
Die Julius Zorn GmbH bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Feuerwehren für den engagierten Einsatz und die gelungene Zusammenarbeit. „Wir sehen es als unsere Verantwortung, nicht nur hochwertige medizinische Produkte herzustellen, sondern auch für die Sicherheit unserer Mitarbeitenden bestmöglich vorbereitet zu sein“, so Brandstetter abschließend.


