Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber ist neue Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CSU. Bei der Landesversammlung in München erhielt sie ein beeindruckend klares Ergebnis: Alle 78 Delegierten stimmten für sie. Sie tritt damit die Nachfolge von Stefan Rößle an, dem langjährigen Donau-Rieser Landrat, der nach vielen erfolgreichen Jahren nicht mehr kandidierte.
Nach ihrer Wahl erklärte Weber: „Die KPV ist die Anwältin der Kommunen innerhalb der CSU – hier bündeln sich Erfahrungen aus Städten, Gemeinden und Landkreisen in ganz Bayern. Ich freue mich über das Vertrauen und möchte diese Rolle weiter stärken: durch klare Positionen, praktische Unterstützung und eine verlässliche Stimme für die Anliegen der kommunalen Ebene.“
Eine starke Stimme für Bayerns Kommunen
Mit rund 15.000 Mitgliedern zählt die KPV zu den größten Arbeitsgemeinschaften innerhalb der CSU. Hier sind kommunale Verantwortungsträger aller Ebenen organisiert – von Gemeinderäten bis hin zu Oberbürgermeistern.
Als neue Landesvorsitzende wird Eva Weber künftig eine zentrale Rolle bei der inhaltlichen Ausrichtung der Vereinigung einnehmen und die Interessen bayerischer Kommunen gegenüber Staatsregierung und Bund vertreten.
Bedeutung für Augsburg wächst
Auch aus der eigenen Partei kommt viel Zuspruch. CSU-Bezirkschef Dr. Volker Ullrich betonte die Bedeutung der Wahl für die Region: „Für Augsburg ist diese Wahl ein echter Gewinn. Mit Eva Weber an der Spitze der KPV hat unsere Stadt eine nochmal stärkere Stimme in der kommunalpolitischen Arbeit der CSU und in den Gesprächen mit Land und Bund.“
Mit Weber und Ullrich stellt die CSU Augsburg damit gleich zwei der insgesamt acht Landesvorsitzenden der CSU-Arbeitsgemeinschaften. Ullrich war erst kürzlich als Chef der Christlich-Sozialen Arbeitnehmer-Union (CSA) bestätigt worden.


