Würzburg, 2. Februar 2026 – Zwei junge Männer aus Tunesien gerieten am Sonntagabend (1. Februar) erneut ins Visier der Behörden, nachdem sie die Dienststelle der Bundespolizei in Würzburg verlassen hatten. Die Ereignisse, die sich während der Nacht abspielten, führten zu ernsthaften Anschuldigungen gegen die beiden.
Konflikt im Würzburger Hauptbahnhof
Während eines Streifengangs bemerkten die Beamten einen leeren Koffer, den die Männer zuvor bei sich führten. Durch Videoaufzeichnungen konnten ihre Bewegungen nachverfolgt werden, was dazu beitrug, ein klareres Bild des Vorfalls zu zeichnen. Im Personentunnel des Würzburger Hauptbahnhofs kam es gegen 3 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der die beiden Beschuldigten und ein bis dato unbekannter Geschädigter involviert waren.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Laut den Berichten stieß einer der Beschuldigten den Geschädigten zu Boden und trat auf ihn ein, während er ihm mehrere Gegenstände aus der Hand schlug und an sich nahm. Der zweite Mann folgte ebenfalls aggressiv, bewaffnet mit einer Bierflasche. Der Geschädigte konnte flüchten, jedoch wurde ihm die Flasche hinterhergeworfen. Die beiden Tunesier verließen daraufhin den Bahnhof über den Gleisbereich.
Weitere rechtliche Schritte eingeleitet
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung und Diebstahl Ermittlungen eingeleitet. Zusätzlich wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren aufgrund des vermuteten unbefugten Aufenthalts in den Gleisen gestartet. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg, Teil der Bundespolizeidirektion München, ist für die Sicherheit der Bahnbenutzer und -anlagen in ganz Unterfranken und Teilen Oberfrankens zuständig.

