Im Landkreis Lichtenfels ist ein Anleger Opfer eines perfiden Betrugs geworden und hat dadurch einen hohen fünfstelligen Betrag verloren. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt derzeit intensiv in diesem Fall。
Romance Scam trifft auf Trading-Betrug
Der Vorfall begann Mitte Januar 2026, als ein 57-jähriger Mann aus dem Lichtenfelser Land über Facebook von einer ihm unbekannten Nutzerin kontaktiert wurde. Anfangs schien es, als ob die Kontaktaufnahme eine romantische Absicht verfolgte, aber das Interesse der Täter schwenkte schnell auf eine angeblich erfolgreiche Online-Geldanlage um. Der ahnungslose Oberfranke wurde ermutigt, sich bei einer vermeintlichen Trading-Plattform anzumelden und dort zu investieren. Der Mann überwies letztendlich etwa 80.000 Euro, ohne jemals eine Rückzahlung zu erhalten. Erst nach mehreren vergeblichen Anfragen wurde ihm klar, dass er einem Betrug zum Opfer gefallen war und alarmierte die Polizei.
Polizei warnt vor Betrugsmaschen im Netz
Die Kriminalpolizei Coburg identifizierte den Fall als sogenannten „Trading Scam“. Diese Art von Betrug beinhaltet häufig Täter, die aus dem südostasiatischen Raum agieren und über soziale Medien versuchen, emotionale Bindungen zu den Opfern aufzubauen. Nach dem Aufbau von Vertrauen verleiten die Betrüger zu Investitionen in gefälschte Anlagen oder Kryptowährungen. Laut der Zentralstelle Cybercrime Bayern haben diese Betrügereien bereits zu Schäden in einem mittleren zweistelligen Millionenbereich geführt.
Handlungsempfehlungen der Polizei
Die Polizei Oberfranken rät, stets vorsichtig zu sein, wenn aus flüchtigen Online-Beziehungen plötzlich lukrative Anlagetipps werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn persönliche Treffen oder Videotelefonate abgelehnt werden oder Zahlungen in Kryptowährungen verlangt werden. Verdächtige Fälle sollten umgehend der örtlichen Polizeidienststelle gemeldet werden.
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