Bundespolizei kann in Niederbayern kroatische Hooligans an der Einreise hindern

Bundespolizisten haben am Samstag (22. Juni) acht kroatische Fußball-Hooligans an der Einreise gehindert. Die Männer fielen durch Kleidung und Abzeichen des berüchtigten Fan-Clubs “Bad Blue Boys“ aus Zagreb auf. Bei der Kontrolle kamen außerdem mehrere „Bengalos“ und eine Fahndung nach einem der Männer zutage. Der Kroate war als gewalttätiger Fußballfan ausgeschrieben.

Bundespolizistinnen an der Grenzkontrollstelle Rottal Ost (Symbolbild) Quelle: Bundespolizei

Am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr wollten acht Kroaten in einem Kleinbus über die A 3 nach Deutschland einreisen. In der Grenzkontrollstelle Rottal Ost überprüften sie Beamte der Bundespolizei. Die Männer zwischen 25 und 51 Jahren konnten sich alle ordnungsgemäß ausweisen und gaben an, das Fußballspiel Kroatien gegen Italien am Montag (24. Juni) in Leipzig besuchen zu wollen.

Den Bundespolizisten fiel die Fanbekleidung der Männer auf und so schauten sie näher hin. Dabei fanden sie bei den Fußballanhängern neben T-Shirts und Abzeichen der “Bad Blue Boys“ auch Gegenstände die nahelegten, dass die Kroaten kein Fair Play im Sinn hatten: 15 Feuerfackeln, T-Shirts mit gewaltverherrlichenden Motiven und einen Zahnschutz.

Außerdem schlug der Fahndungscomputer bei einem der Männer an. Der Bundespolizei lagen Informationen vor, dass es sich um einen Gewalttäter aus dem Fußballumfeld handelt.

Bei einer Einreise bestand die erhebliche Gefahr, dass die Fußballfans den Besuch in Deutschland nutzen, um sich an körperlichen Auseinandersetzungen zu beteiligen. Somit würden sie die öffentliche Sicherheit und auch Leib und Leben gefährden. Daher verweigerte die Bundespolizei den acht Kroaten die Einreise.

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Die Beamten wiesen die Hooligans zurück nach Österreich und sprachen zudem ein Betretungsverbot für die Bundesrepublik aus.

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