Bei den Grenzkontrollen an der A6 konnte die Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Donnerstagmorgen mehrere Fahndungserfolge verzeichnen. Im Fokus standen Haftbefehle, Justizschulden und ein gesuchter Straftäter.
Festnahme eines Urkundenfälschers
In der Nacht zum Donnerstag wurde ein 35-jähriger Georgier festgenommen, der wegen Urkundenfälschung per Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann, der in einem Fernreisebus von Prag nach Straßburg reiste, wurde von der Bundespolizei entdeckt. Das Amtsgericht Chemnitz hatte ihn zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt, die er bislang nicht beglichen hatte. Er zahlte die Summe schließlich an der Grenzkontrollstelle und konnte so eine Ersatzfreiheitsstrafe abwenden, bevor er seine Reise fortsetzte.
Einbruchdiebstahl im Raum Bamberg
Am selben Morgen nahmen die Beamten einen 45-jährigen rumänischen Staatsbürger fest, dem ein besonders schwerer Fall des Diebstahls vorgeworfen wird. Laut den Ermittlungen soll der Mann im November 2022 mit Komplizen in eine Firma eingebrochen sein und dabei Waren im Wert von rund 16.000 Euro gestohlen haben. Aufgrund von Fluchtgefahr wurde bereits im Mai 2023 ein Untersuchungshaftbefehl ausgestellt. Der Verdächtige wird noch am selben Tag dem Amtsgericht Bamberg vorgeführt.
Strafvollstreckung wegen Betrugs
Kurz darauf gelang der Polizei ein weiterer Treffer. Ein 28-jähriger Rumäne wurde zur Strafvollstreckung gesucht. Wegen Betrugs war er zu einer Haftstrafe oder ersatzweise zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt worden. Nach Zahlung vor Ort durfte er seine Reise fortsetzen.


