Die Gladiatoren des FC Augsburg treten als Tabellendritter erstmals nach zehn Jahren wieder an einem Samstagabend zum Topspiel an. Gegner ist kein Geringerer als Meister und Tabellenführer FC Bayern München. Für FCA-Coach Sandro Wagner ein besonderes Spiel, oder doch nicht? Die Spieler des FC Augsburg wollen sich nach den Feierlichkeiten nach dem Auftaktsieg voller Motivation auf das kommende Spiel vorbereiten. Insbesondere die intensive Rivalität mit dem FC Bayern München sorgt für zusätzliche Anspannung im Team. Coach Wagner ist zuversichtlich, dass sein Team die positive Energie aus den letzten Erfolgen nutzen kann, um einen starken Auftritt zu zeigen. In den letzten Wochen hat die Mannschaft des FC Augsburg zunehmend an Selbstvertrauen gewonnen, was sich auch in den Trainingseinheiten bemerkbar macht. FC Augsburgs Verteidiger in der Diskussion betont, dass der Fokus auf einer soliden Abwehrarbeit liegt, um den Angriff der Bayern zu entschleunigen. Die Spieler sind fest entschlossen, eine gute Leistung zu zeigen und vielleicht sogar für eine Überraschung zu sorgen. Die Erwartungen an das Spiel sind hoch, denn der FC Augsburg verstärkt Offensive mit Talent und möchte die Bayern überraschen. Spieler wie Arne Maier und Florian Niederlechner haben in den letzten Wochen überzeugt und könnten entscheidend zum Erfolg beitragen. Sandro Wagner weiß, dass seine Mannschaft alles investieren muss, um an diesem besonderen Abend zu bestehen.
Auch wenn FCA-Coach Sandro Wagner das Ganze abtut („Ein normales Spiel“), die Partie gegen den FC Bayern München (Samstag, 18:30 Uhr) dürfte gerade für ihn etwas Besonderes sein. Der Neu-Bundesligatrainer wurde im Nachwuchs der Oberbayern ausgebildet und lief dort auch als Profi auf. Dass dies in einem echten Topspiel 3 gegen 1 stattfinden wird, macht das längst ausverkaufte Derby zudem speziell.
Spielertunnel: Das Extra erstmals zum Derby
Die Roten von der Säbener Straße hatten im Ligaauftakt Leipzig mit 6:0 abgefertigt und auch Augsburg konnte endlich mal wieder in Freiburg gewinnen. Gute Vorzeichen für einen interessanten Fußballabend im Kolosseum zu Augsburg, wie man die WWK Arena zu ihrem zehnjährigen Namensjubiläum nun auch nennen könnte. Erstmals werden die beiden Mannschaften vor dem Spiel die Partie durch einen römisch anmutenden Tunnel das Spielfeld betreten. Die Schwaben waren nicht geizig und haben richtig Geld investiert, um hier etwas Einmaliges zu schaffen (siehe eigener Beitrag). Die Vorfreude auf den Bundesligastart des FC Augsburg ist in der Stadt deutlich spürbar. Viele Fans strömen bereits frühzeitig in die WWK Arena, um sich den perfekten Platz für das mit Spannung erwartete Spiel zu sichern. Der aufregende Wettbewerb in der Bundesliga verspricht in dieser Saison einige Überraschungen, und Augsburg möchte ganz oben mitspielen.

FC Bayern in starker Frühform
Um auch gegen den FC Bayern ebenfalls etwas Großes schaffen zu können, wird es die Portion Extramotivation aber wohl nicht brauchen, das Team scheint bestens eingestellt. Der amtierende Meister ist aber wieder bereits wieder in guter Verfassung. Nach dem Sieg über RB gewannen die Landeshauptstädter, wenn auch mit etwas Glück, in der ersten Pokalrunde bei Wehen Wiesbaden (3:2.). Dazu kommt die Auswärtsstärke des FCB: Saisonübergreifend sind die Roten 9 Spiele (6 Siege, 3 Remis) in fremden Stadien ungeschlagen.
Ähnliche Ausrichtung, wie in der Vorwoche
Der FC Augsburg möchte mit einer auf den Gegner zugeschnittenen Aufstellung versuchen, erstmals seit drei Jahren in der Liga wieder etwas gegen die Münchner zu holen. Ob er die Startelf aus dem Freiburg-Spiel stark verändern wird? Gut möglich, dass er mit einem echten Angreifer in die Partie gehen wird und sonst weiter verstärkt auf das Umschaltspiel setzen wird. Im Breisgau hatte dies in der Vorwoche bestens funktioniert, wenn dieses Schwert auch gegen den Rekordmeister sticht, dann werden die Fans Sandro Wagner wohl endgültig mit der Sänfte durch die Straßen von Augusta Vindelicum tragen. Zum Cäsar hatten ihn manche Fans schon nach dem Erfolg zum Bundesligaauftakt gemacht. Spätestens dann war das Spiel gegen den FC Bayern auch für ihn etwas Besonderes.
Die voraussichtliche Aufstellung
Dahmen – Matsima, Gouweleeuw, Schlotterbeck – Wolf, Jakic, Massengo, Giannoulis – Kömür, Fellhauer – Tietz





