In den frühen Morgenstunden des 14. Januar 2026 kam es in Stetten zu einem folgenschweren Brand eines Doppelhauses. Ein Ehepaar, das in einer der betroffenen Haushälften lebte, wurde durch das Bellen ihrer Hunde rechtzeitig geweckt, um das Feuer zu bemerken.
Schnelles Handeln rettet Leben
Das Paar alarmierte sofort seine Nachbarin, die ebenfalls im Doppelhaus lebte. Dank der schnellen Reaktion konnten alle drei Personen, das Ehepaar und die 47-jährige Nachbarin, das Haus rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Kurz darauf trafen die alarmierten Feuerwehren ein und begannen mit der Brandbekämpfung.
Ursache des Brandes weiter unklar
Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren aus Stetten, Mindelheim, Apfeltrach, Dirlewang, Ober- und Unterkammlach sowie dem Rettungsdienst und dem THW Memmingen, konnte ein vollständiges Abbrennen des Gebäudes verhindert werden. Dennoch wurden beide Haushälften durch das Feuer und das Löschwasser so stark beschädigt, dass sie derzeit nicht mehr bewohnbar sind. Der Sachschaden wird auf etwa 400.000 Euro geschätzt. Die genaue Ursache des Brandes ist noch unklar, die Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der KPI Memmingen fortgeführt.
Folgen für Anwohner und Infrastruktur
Bei dem Einsatz mussten die Stromleitungen des Hauses gekappt werden, was zu einem Stromausfall in mehreren benachbarten Gebäuden führte. Die Elektrizitätswerke sind noch bis zum Nachmittag mit der Wiederherstellung der Stromversorgung beschäftigt. Der Vorfall führte zudem zu Straßensperrungen in der Umgebung. Beamte der PI Mindelheim und des KDD Memmingen führten die polizeilichen Maßnahmen vor Ort durch.


