Am Dienstagmorgen, den 31.03.2026, haben Einsatzkräfte der Zentralen Einsatzdienste Passau eine umfangreiche Durchsuchungsaktion im Landkreis Passau durchgeführt. Hintergrund war ein richterlicher Beschluss, der wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln erlassen wurde.
Funde bei der Durchsuchung
In den frühen Stunden wurde die Wohnung eines 34-jährigen deutschen Tatverdächtigen durchsucht. Dabei entdeckten die Beamten rund ein Kilogramm Amphetamin, jeweils etwa 50 Gramm Kokain, Crystal Meth und Heroin sowie ca. 500 Gramm Marihuana. Zusätzlich wurden Schusswaffen, Betäubungsmittelzubehör, Computer, Mobiltelefone und Speichermedien sichergestellt.
Festnahme und weitere Schritte
Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Passau unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Passau fortgeführt. Der Tatverdächtige wurde noch am selben Tag vorläufig festgenommen und am 01.04.2026 dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Passau vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Richter einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, welcher vollzogen wurde. Der Verdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.



