Am Donnerstag, den 22. Januar 2026, wurde in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Ramersdorf eingebrochen. Zwischen 7:10 Uhr und 15:30 Uhr drangen bislang unbekannte Täter in die Erdgeschosswohnung in der Hechtseestraße ein und stahlen einen 50 x 50 cm großen Tresor. Der Zugang zum Gebäude ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Polizei sucht nach Zeugen
Die Sicherung von Spuren vor Ort war umfangreich. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 53 geleitet. Die Polizei ruft Zeugen auf, die im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hechtseestraße, Angerweg oder Amselweg verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Besonders wird nach Personen gesucht, die einen deutlich schweren Gegenstand getragen und in ein Fahrzeug verladen haben.
Anwohner werden gebeten, ihre Überwachungskamera-Aufzeichnungen im Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn nur Aufnahmen von privatem Gelände erlaubt sind, könnten die unbekannten Täter dennoch festgehalten worden sein. Personen mit sachdienlichen Hinweisen sollen sich an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, oder jede andere Polizeidienststelle wenden.
Bürobesetzung in der Innenstadt
Zudem kam es am selben Tag gegen 16:40 Uhr zu einem Vorfall in der Altstadt: 20 Personen im Alter von 18 bis 57 Jahren, bestehend aus 7 Frauen und 13 Männern, allesamt deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in Bayern, besetzten ein Parteibüro im Obergeschoss eines Bürogebäudes. Beim Eindringen wurde eine Mitarbeiterin leicht verletzt.
Die Polizei rückte mit etwa 20 Streifenwagen, darunter die Unterstützungseinheit (USK), an. Die Eindringlinge stellten politische Forderungen zur Lage der Kurden in Syrien. Sie wurden von der Polizei des Gebäudes verwiesen, teilweise durch Tragen. Alle Beteiligten wurden überprüft und wegen schweren Hausfriedensbruchs angezeigt. Nachfolgend versammelten sich bis zu 120 Personen zu einer Spontanversammlung vom Oberanger zum Rindermarkt, begleitet von der Polizei. Die Kriminalpolizei München (KFD 4) ermittelt zudem wegen gefährlicher Körperverletzung.
Foodtruck-Brand in Höhenkirchen
Ebenfalls am Donnerstag kam es gegen 14:10 Uhr in Höhenkirchen zu einem Brand eines Lkw Opel Movano, der als Foodtruck genutzt wurde. Das Feuer brach aus unbekannter Ursache aus, während der Foodtruck auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Betrieb war. Die 39-jährige Besitzerin versuchte zunächst selbst, das Feuer mit einem Löscher zu bekämpfen.
Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es gab keine Verletzten, jedoch entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache werden vom Kommissariat 13 geführt.


