FCA-Fans kritisieren Vereinsführung – Wagner sucht den Schulterschluss

Der FC Augsburg hat zum dritten Mal in Serie zu Hause verloren – diesmal 0:1 gegen Borussia Dortmund. Trainer Sandro Wagner reagierte erneut anders als zuvor: Nach dem 0:6 gegen Leipzig war er direkt in die Kabine gegangen, nach dem Pokal-Aus gegen Bochum hatte er kurz den Ultras applaudiert. Diesmal suchte er den direkten Kontakt zu den Fans – und wurde positiv empfangen. Die Anhänger würdigten den Einsatz und Kampfgeist der Mannschaft.

Wagner erklärte anschließend: „Ich war relativ klar. Ich will mich vor meine Mannschaft stellen.“ Sein Gang hinter das Tor wirkte wie ein Zeichen des Zusammenhalts. Dennoch machten die Ultras durch Banner deutlich, dass sie zwischen Mannschaft und Vereinsführung unterscheiden.

Mit Sprüchen wie „Große Worte, keine Taten – wie lange wollt ihr noch warten?“, „Imagewechsel vollbracht: von der grauen Maus zur Schießbude der Liga“ und „Personenkult und Marketingwahn – das sind nicht unsere Werte“ kritisierten die Fans die aktuelle Entwicklung des Vereins. Sie stören sich besonders daran, dass immer mehr Wagner im Mittelpunkt steht – und nicht der FCA selbst.

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