Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung setzte es gegen Dortmund für den FC Augsburg die dritte Pflichtspielniederlage in Folge. Im Schwabenderby gegen den VfB Stuttgart soll endlich wieder gepunktet werden.
Auch wenn das 0:1 gegen Dortmund für den FC Augsburg die dritte Pflichtspielniederlage in Folge bedeutete, sorgte die Leistung für etwas Ruhe im Umfeld. Die Diskussionen um Trainer Sandro Wagner wurden nach der ordentlichen Defensivleistung seiner Mannschaft ruhiger. Mannschaft und Coach hatten bereits nach der Partie positive Ansätze gesehen, an die nun angeknüpft werden kann. Mit einer deutlich defensiveren Ausrichtung hatte der FCA den Westfalen das Leben schwer gemacht; nur mit viel Pech im Abwehrverbund konnte man bezwungen werden. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Offensive der Fuggerstädter weiterhin schwächelt. Seit vier Partien wartet man auf einen eigenen Treffer aus dem laufenden Spiel heraus. An dieser Baustelle wurde in dieser Woche intensiv gearbeitet. Torabschlüsse und Standards standen auf dem Plan der zu Wochenbeginn letztmals von den Assistenztrainern geleiteten Übungen. Wagner fehlte ein letztes Mal für seinen Lehrgang zur FIFA Pro-Lizenz, ließ sich aber weiterhin auf dem Laufenden halten.
Stuttgart wieder in guter Form
Ob sich die taktischen Umstellungen aus der Vorwoche und die Trainingsleistungen in Punkte ummünzen lassen, wird sich am frühen Sonntagabend zeigen. Mit dem Schwabenderby beim Europapokalteilnehmer VfB Stuttgart gilt es jedoch erneut ein hartes Brett zu bohren. Das Team von Sebastian Hoeneß befindet sich auch in dieser Saison in guter Form und geht als Vierter in diesen Spieltag. Zu Hause sind die „anderen“ Schwaben in dieser Bundesligaspielzeit noch ohne Punktverlust. Nach der Auswärtsniederlage in Leipzig fand man unter der Woche in der Europa League mit einem 2:0 gegen Feyenoord Rotterdam zurück in die Erfolgsspur. Auch ohne den nach Newcastle gewechselten Woltemade und den verletzten Ex-Augsburger Demirovic werden es die Augsburger mit einem offensivstarken Gegner zu tun bekommen.
Leitwolf Gouweleeuw wieder dabei
Während Stuttgart auf seinen Topscorer Demirovic verzichten muss, kann der FCA wohl wieder auf seinen Leitwolf zählen. Kapitän Jeffrey Gouweleeuw konnte nach überstandener Verletzung wieder voll mit der Mannschaft trainieren und steht voraussichtlich wieder zur Verfügung. Seine Führungsqualitäten hatten die Rot-Grün-Weißen in den letzten Wochen schmerzlich vermisst.
Die voraussichtliche Aufstellung

Dahmen – Matsima, Gouweleeuw, Schlotterbeck – Kade, Massengo, Rexhbecaj, Giannoulis – Rieder, Claude-Maurice – Kömür


