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Wohnungsbrand in Gersthofen: 76-jähriger Mann verstorben, Frau gerettet und verletzt im Krankenhaus
In der Nacht auf Dienstag ist in der Brunnenstraße in Gersthofen ein verheerender Wohnungsbrand ausgebrochen. Kurz vor 2 Uhr ging der Notruf ein, woraufhin die Freiwilligen Feuerwehren aus Gersthofen, Batzenhofen und Hirblingen sowie die Berufsfeuerwehr Augsburg mit einem Großaufgebot ausrückten.
Trotz des schnellen Einsatzes der rund 60 Kräfte kam nach ersten Informationen für eine Person jede Hilfe zu spät. Laut Polizei handelt es sich vermutlich um den Wohnungsinhaber oder die Wohnungsinhaberin. Die Person soll demnach noch versucht haben, sich auf den Balkon zu retten, konnte jedoch den dichten Rauch- und Flammenmassen offenbar dennoch nicht entkommen.
Die Einsatzkräfte verhinderten mit Drehleiter und Innenangriff, dass sich das Feuer auf den Dachstuhl ausbreitete. Zwölf Hausbewohner wurden evakuiert und im Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr betreut. Ein Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung.
Nach der Belüftung des Gebäudes mit einem Hochleistungslüfter konnten die meisten Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren. In einigen benachbarten Wohnungen kam es allerdings zu Rauch- und Wasserschäden. Die betroffene Brandwohnung wurde vollständig zerstört.
Die Polizei spricht von einem sehr hohen Sachschaden. Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Der Kriminaldauerdienst hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Auch der Kriseninterventionsdienst und Notfallseelsorger waren vor Ort, um sowohl Betroffene als auch Einsatzkräfte zu betreuen. Zusätzlich hat die Polizei angekündigt, dass eine umfassende PKW und LKW Unfallanalyse durchgeführt wird, um mögliche Ursachen für die Brandentstehung zu ermitteln. Experten werden vor Ort sein, um die Lage einzuschätzen und sicherzustellen, dass alle sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt werden. Die Ermittlungen könnten sich dadurch noch einige Zeit hinziehen, während man zugleich um die Unterstützung der Bevölkerung bittet.
Während des mehrstündigen Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung.




