Die verheerenden Unwetter Ende Mai und Anfang Juni 2024 haben in weiten Teilen Bayerns, insbesondere entlang der Donau im sogenannten „Riedstrom“-Gebiet, immense Schäden verursacht. Besonders stark betroffen ist die Landwirtschaft, die mit großen Überschwemmungen und zerstörten Feldern zu kämpfen hatte.
Über 1.000 Hilfsanträge nach Hochwasserkatastrophe
Bis Ende September gingen über 1.000 Hilfsanträge bei den zuständigen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein. Doch schnell wurde klar, dass die Mittel aus dem „Hilfsprogramm Soforthilfe Hochwasser 2024“ bei weitem nicht ausreichen, um die Schäden in der Riedstrom-Region abzudecken. Die betroffenen Landwirtinnen und Landwirte machten deshalb frühzeitig auf ihre Situation aufmerksam und forderten Unterstützung von regionalen Politikern.
Erfolgreicher Einsatz für Sonderlösung im Riedstrom-Gebiet
Die umweltpolitische Sprecherin der Freie Wähler Landtagsfraktion, Marina Jakob, setzte sich seit Juni intensiv für die betroffenen Landwirte ein. Nach zahlreichen Gesprächen vor Ort und einem engen Austausch mit Umweltminister Glauber und weiteren Entscheidungsträgern scheint sich ihr Einsatz nun auszuzahlen. Der Ministerrat befasst sich jetzt mit dem Thema, und es wurden bedeutende Änderungen im Hilfsprogramm beschlossen.
Erhöhte Förderungen und Abschaffung von Begrenzungen
Die Riedstrom-Landwirte dürfen aufatmen: Die Förderung für nicht versicherbare Schäden wird von 50 % auf 80 % angehoben. Außerdem wird die bisherige Begrenzung der maximalen Zuwendung gestrichen. Auch außerhalb der Riedstrom-Kulisse werden die maximalen Zuwendungen auf 200.000 Euro erhöht. Diese Maßnahmen bieten den betroffenen Landwirten die dringend benötigte Unterstützung, um die immensen Hochwasserschäden zu bewältigen.
Mit diesen Verbesserungen ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der geschädigten Betriebe gemacht. Die Sonderlösung für das Riedstrom-Gebiet kommt genau zur rechten Zeit.


